HPI – Digital Health Innovation Forum 2026
Am Anfang steht der Datenschatz

Von Serina Sonsalla 4 min Lesedauer

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Fragmentiert, isoliert, ungenutzt, nicht vorhanden: So fallen die meisten Schilderungen zum Status quo rund um die datenbasierte Versorgung im Gesundheitswesen aus. Das Digital Health Innovation Forum verdeutlichte, dass der vorhandene Datenschatz bislang kaum genutzt wird. Die Impulse: European Health Data Space (EHDS), KI und die Steuerung von Hirnsignalen in der Medizin.

Das Digital Health Innovation Forum 2026 fand vom 25. bis 26. März im Hasso-Plattner-Institut in Potsdam statt. (Bild:  © Serina Sonsalla)
Das Digital Health Innovation Forum 2026 fand vom 25. bis 26. März im Hasso-Plattner-Institut in Potsdam statt.
(Bild: © Serina Sonsalla)

Digitale Transformation im Gesundheitswesen wird schneller, intelligenter und vernetzter. Auf dem Digital Health Innovation Forum (DHIF) des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) vom 25. bis 26. März 2026 standen insbesondere europäische Gesundheitsdaten im Fokus. Die HPI-Veranstaltung ist vor allem eine internationale Plattform mit globalen Best Practices. In ihrer zweiten Ausgabe stellten die Veranstalter allerdings erstmals Deutschland-spezifische Themen in den Mittelpunkt.

„Wenn sich Forschende nur untereinander austauschen, ist das nicht der beste Weg, um Wirkung zu erzielen“, erklärte Prof. Ariel Dora Stern, DHIF-Gastgeberin und Fachgebietsleiterin „Digital Health, Economics and Policy“ am Hasso-Plattner-Institut. „Es ist dieser Austausch von Ideen zwischen uns allen, der das größte Transformationspotenzial hat.“ Sie eröffnete gemeinsam mit Prof. Lothar H. Wieler die Konferenz am Potsdamer Campus. Die Hörsäle waren mit rund 370 Gästen aus Forschung, Wirtschaft und Politik vor allem am ersten Vormittag voll besetzt.