DiGA-Berichte 2025
Apps auf Rezept zwischen Boom und Systemkritik

Von Stephan Augsten 3 min Lesedauer

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Wie der GKV-Spitzenverband berichtet, haben Versicherte seit 2020 rund 1,6 Millionen Mal auf Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) zugegriffen. Dies deckt sich weitestgehend mit dem DiGA-Bericht des Spitzenverbands Digitale Gesundheitsversorgung; bei Preisen, Evidenz und Vermarktung liegen die Interpretationen hingegen weit auseinander.

Erfolgsrezept: In etwas über fünf Jahren haben sich Digitale Gesundheitsanwendungen etabliert, doch in ihren Reports ziehen zwei Spitzenverbände unterschiedliche Schlüsse.(Bild:  Gemini / KI-generiert)
Erfolgsrezept: In etwas über fünf Jahren haben sich Digitale Gesundheitsanwendungen etabliert, doch in ihren Reports ziehen zwei Spitzenverbände unterschiedliche Schlüsse.
(Bild: Gemini / KI-generiert)

Fünf Jahre nach Einführung der Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) als GKV-Leistung haben beide Seiten ihre Bilanzen vorgelegt: der GKV-Spitzenverband mit seinem fünften DiGA-Bericht an den Bundestag, der Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung (SVDGV) mit seinem dritten DiGA-Report. Die Datenbasis ist weitgehend deckungsgleich – die Schlussfolgerungen könnten unterschiedlicher kaum sein.