gesponsertVorteile für Versicherte und Anbieter Die elektronische Patientenakte ist da

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Seit Januar 2025 wird die elektronische Patientenakte (ePA) erstmals in den Modellregionen Franken, Hamburg und Umland sowie in Teilen NRWs eingeführt – ein bedeutender Schritt hin zu einer vernetzten, digitalen Gesundheitsversorgung.

(© Ground Picture/Shutterstock)
(© Ground Picture/Shutterstock)

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens verspricht zahlreiche Verbesserungen sowohl in der Patientenversorgung als auch auf Seiten der Praxen und Krankenhäuser. Einen wichtigen Schritt bildet die elektronische Patientenakte (ePA), die mit dem 15. Januar 2025 allen gesetzlich Versicherten zur Verfügung gestellt wird, sofern diese nicht widersprochen haben. Sie bietet einen zentralen Speicher für medizinische Daten, auf den Versicherte und autorisierte Fachkräfte Zugriff haben und erleichtert somit die Kommunikation und Datenverfügbarkeit. Hinter den Potentialen und Vorteilen stecken allerdings eine Vielzahl an Herausforderungen auf Seiten der Krankenkassen: Wie können sich Versicherte sicher anmelden? Wie werden die papierbehafteten Dokumente digitalisiert? Wie wird gewährleistet, dass die Dokumente unverfälscht bleiben?

ePA: Datenschutz und Sicherheit

Damit diese sensiblen Daten nur autorisierten Personen zugänglich sind, fordert der Gesetzgeber höchste Sicherheitsstandards. Eine besonders sichere und benutzerfreundliche Lösung zur Authentifizierung stellt die „Online-Ausweisfunktion“ des Personalausweises dar (kurz eID). Die Registrierung für die ePA über das Smartphone ist unkompliziert: Nutzer:innen öffnen die Krankenkassen-App, wählen die Identifikation über die Online-Ausweisfunktion, halten ihren Personalausweis an die Rückseite des Smartphones und geben ihre PIN ein. Nach erfolgreicher Authentifizierung werden die Daten signiert an die Krankenkasse übermittelt. So wird die Identifikation in wenigen Minuten sicher abgeschlossen.

Angesichts der Einführung der ePA und der hohen Sicherheitsanforderungen können IT-Sicherheitsunternehmen wie Governikus dabei helfen, die eID in bestehende Systeme zu integrieren. Hier bieten sich unterschiedliche Lösungen zur Einbindung bei Krankenkassen oder auch Versicherungen an: Eigenbetrieb eines eID-Servers, Einkauf eines eID-Services oder Nutzung eines Identifizierungsdienstes - je nach Einsatzszenario.

Win-win-Situation für Anbieter und Nutzer:innen

Die Nutzung der eID (elektronische Identität) und die digitale Patientenakte bieten auf beiden Seiten viele Vorteile. Beide Seiten verbindet allerdings der enorme Schutzfaktor, den die eID dank ihrem hohen Sicherheitsstandard mit sich bringt. Versicherte und Versicherer können gewiss sein, dass nur autorisierte Personen Zugang zu den sensiblen Daten erlangen.

Weitere Vorteile für Versicherte sind:

  • Weltweiter Zugriff auf die Patientenakte
  • Unkomplizierte Handhabung
  • Rechtliche Gültigkeit der eID stärkt Vertrauen der Bürger:innen in die Anwendung
  • Interoperabilität: Die eID kann nahtlos in verschiedene Gesundheitsanwendungen integriert werden

Weitere Vorteile für Anbieter:

  • Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) werden eingehalten
  • Anforderungen der Technischen Richtlinien des BSI und Anforderungen der Gematik werden eingehalten
  • Minimierung von Übertragungsfehlern bei der Datenerfassung

Insgesamt trägt die digitale Patientenakte dazu bei, die Gesundheitsversorgung effizienter, sicherer und patientenfreundlicher zu gestalten. Weitere Informationen finden Sie hier.

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