„DATIpilot Innovationscommunity“ Digitale Tools für die Pflege

Von Natalie Ziebolz 2 min Lesedauer

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Das Projekt „Community Innovative Pflege“ (CIP) hat sich gegen fast 500 Konkurrenten durchgesetzt: Als eines von zwanzig Vorhaben erhält es eine Förderung im Rahmen von DATIpilot. Ziel des CIP ist es, Pflegekräfte zu entlasten.

 Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger bei der Vorstellung des DATIpilot.(Bild:  BMBF/Hans-Joachim Rickel)
Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger bei der Vorstellung des DATIpilot.
(Bild: BMBF/Hans-Joachim Rickel)

Das Projekt „Community Innovative Pflege“ (CIP), geleitet von der TU Darmstadt, erhält in den nächsten vier Jahren bis zu fünf Millionen Euro Förderung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Aus fast 500 Einreichungen wurde das Projekt als „DATIpilot Innovationscommunity“ ausgewählt.

Angesichts des demografischen Wandels soll die „Community Innovative Pflege“ ein bundesweites Netzwerk und Ökosystem schaffen, das von allen relevanten Interessengruppen – unter anderem Pflegeanbieter, Kostenträger, Kommunen und Wissenschaft – getragen wird. Ziel ist es, bereits existierende digitale Assistenzsysteme, die in Form von Demonstratoren und Prototypen vorliegen, flächendeckend einzusetzen. Dies soll Pflegekräfte von den zunehmenden administrativen Aufgaben entlasten und ihnen mehr Zeit für die direkte Pflege und den persönlichen Kontakt mit den Pflegebedürftigen verschaffen. Im Managementteam der „Community Innovative Pflege“ sind Vertreter der Forschung, der Pflegeanbieter und der Industrie vereint, darunter die Frankfurt University for Applied Sciences, der Caritasverband Dortmund und das Innovationslabor Awesome Technologies.

„Nur in diesem kooperativen Austausch auf Augenhöhe und durch die Integration unterschiedlichster Expertisen können wir drängende gesellschaftliche Herausforderungen wie den demographischen Wandel gestalten und wirksame Veränderungen initiieren“, erklärt der Vizepräsident für Innovation und Internationales der TU Darmstadt, Professor Thomas Walther, diesbezüglich. Auch der Sprecher des Managementteams der Community, Professor Oskar von Stryk von der TU Darmstadt, ist überzeugt: „Durch die Bündelung des Engagements und der Kreativität aller Beteiligten können wir große Fortschritte erreichen.“

Über DATIpilot

„Es gibt ein enormes Innovations- und Transferpotenzial in unserem Land, das wir gezielt fördern wollen“, ist Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger überzeugt. Dafür wurde DATIpilot, ein kreativer Experimentierraum und Ideenspeicher für die im Aufbau befindliche Deutsche Agentur für Transfer und Innovation (DATI), ins Leben gerufen. Insgesamt 20 Innovationscommunities konnten darüber eine Förderung erhalten. Ausgewählt wurde diese aus über 480 Einreichungen in einem dreistufigen Auswahlverfahren. Nach der Bewertung nach festgelegten Kriterien wählte eine unabhängige Jury aus zwölf Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft die 80 vielversprechendsten Konzepte aus. Die besten 40 Teams durften ihre Ideen vor der Jury in Berlin präsentieren. Am Ende empfahl die Jury dem BMBF die zwanzig Innovationscommunities zur Förderung.

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