Datensicherheit im Gesundheitswesen

IT-Sicherheit mit ISMS umsetzen und Patientendaten schützen

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Workflows, Funktionen und Features

Ein effizient arbeitendes ISMS beinhaltet die Einbeziehung neuer Assets samt Anforderungsmanagement. Informations- und Datenschutzbeauftragte werden eingebunden, die Verantwortlichkeit fachlich und technisch definiert. Außerdem werden Schutzbedarfsanalysen und Wiederanlaufparameter festgelegt und genehmigt.

Vor allem die durch ein ISMS erzielte Prozessautomation sorgt wiederum für Akzeptanz, da dadurch Aufwände vermieden und die zum Betrieb eines ISMS nötigen Ressourcen geschont werden. Nicht nur die Bearbeitung von Vorfallsmeldungen, sondern auch wiederkehrende Audits und Kontrollen sowie deren entsprechende Vor- und Nachbereitung stehen im Fokus der Befürchtung von Mitarbeitern, dass diese Aufgaben womöglich sehr aufwändig wären. Befürchtungen vor einer Zunahme an Aufwand für die zuständigen Mitarbeiter kann ein ISMS aber durch einen effizienten Betrieb zerstreuen.

Prozesseffizienz heißt in diesem Zusammenhang, dass eine erzeugte Vorfallsmeldung geringen Aufwand bedeuten muss und somit keine Hemmschwelle zur Bearbeitung eines Vorfalls darstellen darf: Die verantwortlichen Stabsfunktionen werden automatisch einbezogen, der Vorfall wird klassifiziert und der Risikoprozess initiiert. Es erfolgt eine stringente Dokumentation inklusive der Kommunikation sowie eine Dokumentation für Meldungen an Aufsichtsbehörden bei besonders kritischen Vorfällen. Das Risikomanagement umfasst die Bewertung der Kritikalität, die Initiierung möglicher Folgemaßnahmen in Abhängigkeit zur gewählten Risikobehandlungsmethodik sowie ebenfalls die ausführliche Dokumentation.

Eine Automatisierung erfolgt durch die Zuweisung nachvollziehbarer Aufgaben an die Verantwortlichen mit Bearbeitungszeitraum. Erfolgt keine Reaktion, kann das System über Risikoschwellen automatisch entlang der Hierarchie eskalieren. Damit unterliegt Informationssicherheit keinen Zufällen mehr. Das ISMS stellt zudem automatische Inhalte in Abhängigkeit zum Workflow-Fortschritt zur Verfügung. Auch hier erfolgt eine stringente Dokumentation samt revisionssicherer Historie aller Aktivitäten. Der Umsetzungsgrad der geforderten Maßnahmen wird durch die Hinterlegung eines Reifegradmodells transparent. Außerdem stellt das ISMS automatische Hinweise zur Bearbeitung abhängig vom Bearbeitungsstand zur Verfügung.

Auch der kontinuierliche Verbesserungsprozess wird umgesetzt: Die Projektpläne zur Initiierung eines ISMS sind mit einem Maßnahmenset wie Mindestanforderungen und Best Practices verknüpft. Die Aufgaben werden stringent über die Projektlaufzeit hinaus dokumentiert. Für geforderte, regelmäßige und der Norm entsprechende Aktivitäten stehen entsprechende Aufgaben bereit.

Die Vorteile eines ISMS

Maßgeschneiderte ISMS können häufig hohe Projektkosten bedeuten, werden dann aber oft nicht vollständig akzeptiert bzw. gehen nicht richtig in den Regelbetrieb, weil sich während des Projekts zum Beispiel. die Prioritäten und Zuständigkeiten verändern. Sie scheitern in solchen Fällen an Zuständigkeiten, Fehl-Einschätzungen und fehlendem Durchhaltevermögen. Als schlüsselfertige Lösung as a Service ist beispielsweise. AirIT ONE hingegen sofort einsatzbereit: Die Implementierung kann in kurzer Zeit erfolgen, da durch ein fit-to-standard Verfahren Grundsatzdiskussionen vermieden werden können. Projekte lassen sich durch die Methodenexpertise beschleunigen, indem ISMS-Experten in der standardisierten Projektmethodik direkt unterstützen können. Plattform, Beratung und Support stammen zudem aus einer Hand. Nachvollziehbare Prozessschritte erlauben eine Standardisierung und damit eine Automatisierung des Workflows. Die Entpersonalisierung stellt schließlich die geforderte Informationssicherheit her, indem nicht mehr Personen, sondern Funktionen in der Verantwortung sind.

Insgesamt ordnet ein ISMS die Ressourcen und ermöglicht transparente Entscheidungen auf fundierten Informationen. Die Orientierung an Normen hilft, die Finanzmittel für die echten Risiken einzusetzen. Missstände – eine Firewall fürs Rechenzentrum, wenn die Daten in der Cloud liegen oder nicht abgeschlossene Türen im Rechenzentrum – kommen immer ans Tageslicht. Dies sorgt für die Rechtssicherheit für Geschäftsführung und Vorstand.

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Mit einem ISMS können Krankenhäuser und Kliniken Datenschutz-, Qualitäts- und Risikomanagement unter einen Hut bringen und den gesetzlichen Anforderungen für IT- und Informationssicherheit genügen. Sinnvoll ist dafür der Einsatz einer schlüsselfertigen Lösung, die schnell sowie aufwandsarm in Betrieb gehen kann. Sie deckt Missstände, Schwächen sowie Optimierungsbedarfe der Informationssicherheit auf, bildet die Basis für tragfähige Entscheidungen und sorgt am Ende durch klare Zuständigkeiten und definierte Prozesse samt Dokumentation für die Rechtssicherheit.

Tim Cappelmann
ist Managing Director bei AirITSystems GmbH

Bildquelle: AirITSystems GmbH

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