Softwareplattform
MRT-Untersuchungen verkürzen und optimieren

Quelle: Pressemitteilung Fraunhofer-Institut für Digitale Medizin MEVIS 4 min Lesedauer

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Mit der Softwareplattform „gammaSTAR“ und dem Projekt „SpinIt“ vereinfachen Forscher des Fraunhofer-Instituts für Digitale Medizin MEVIS den Transfer von innovativen Bildgebungstechnologien in die klinische Nutzung.

„gammaSTAR“: Ein herstellerneutrales MRT-Framework zur Entwicklung, Simulation und Rekonstruktion von Sequenzen, das die Entwicklung beschleunigt und eine konsistente Bildgebung über verschiedene Scanner-Modelle hinweg gewährleistet.(Bild:  Fraunhofer MEVIS)
„gammaSTAR“: Ein herstellerneutrales MRT-Framework zur Entwicklung, Simulation und Rekonstruktion von Sequenzen, das die Entwicklung beschleunigt und eine konsistente Bildgebung über verschiedene Scanner-Modelle hinweg gewährleistet.
(Bild: Fraunhofer MEVIS)

Die Magnetresonanztomographie (MRT) gilt als eines der wichtigsten bildgebenden Verfahren in der Medizin. Die Fachwelt arbeitet laufend an der Steuerungssoftware für die Scanner, den sogenannten MR-Sequenzen, wodurch potenziell aussagekräftigere Bilder und schnellere Untersuchungen entstehen. Das Problem: Komplexe Zulassungswege behindern allzu oft einen erfolgreichen Transfer neuer Sequenzen in die Klinik. Forscher am Fraunhofer-Institut für Digitale Medizin MEVIS in Bremen schließen nun diese Lücke: Mit der Softwareplattform „gammaSTAR“ und dem Projekt „SpinIt“ arbeiten sie mit Industriepartnern daran, innovative MR-Sequenzen herstellerunabhängig, qualitätsgesichert und systematisch in die klinische Anwendung zu überführen – zum Vorteil von Patientinnen und Patienten sowie Kliniken.