Bundesministerium für Gesundheit Nina Warken: Innenpolitikerin auf neuem Feld

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Am heutigen Nachmittag möchte die Union ihr Kabinett vorstellen. Einige der durchgestochenen Personalien wirken zunächst überraschend. Die Leitung des BMG wird zukünftig von einer Innenpolitikerin aus Baden-Württemberg übernommen.

Die Volljuristin Nina Warken wird deutsche Gesundheitsministerin im Kabinett Merz.(©  Tobias Koch)
Die Volljuristin Nina Warken wird deutsche Gesundheitsministerin im Kabinett Merz.
(© Tobias Koch)

Nachdem im Vorfeld bereits einige Namen für die Ministerposten in der Medienlandschaft kursierten, wurde heute bekannt, dass die CDU-Bundestagsabgeordnete Nina Warken Gesundheitsministerin im Kabinett Merz werden soll. An den Koalitionsverhandlungen war sie noch in der Arbeitsgruppe Inneres, Recht und Migration beteiligt. Die gebürtige Bad Mergentheimerin ist seit 1999 politisch aktiv und seit 2013 Mitglied des Bundestags. Dort saß die Parlamentarische Geschäftsführerin der Unionsfraktion auch im Ältestenrat.

Die Entscheidung kommt insofern überraschend, als dass Warken – im Gegensatz zum scheidenden Minister Lauterbach (SPD) – keine jahrzehntelange Erfahrungen im Gesundheitswesen sammeln konnte. Die 45-jährige Volljuristin ist CDU-Generalsekretärin in Baden-Württemberg und gilt als enge Vertraute des baden-württembergischen CDU-Landeschefs Manuel Hagel, welcher in der kommenden Wahlperiode Ministerpräsident des südwestlichsten Bundeslandes werden möchte.

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