Rückblick: Telemedizin Kongress NRW

Telemedizin – von den Leuchttürmen in die Flächenversorgung

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Beim nordhessischen Gesundheitsnetzwerk PORT Willingen Diemelsee e. V., das Geschäftsführerin Dr. Katharina Kappelhoff vorstellte, sind alle Akteure und Bereiche vernetzt: Hausarzt, Apotheken, Rettungsdienste, Essens- und Pflegedienste. Schlüsselpersonen sind die Case und Care Manager. Den Ablauf beschrieb Kappelhoff anhand zweier konkreter Fälle.

„Ohne Telemedizin wird es nicht gehen“

Dr. Hans-Jürgen Beckmann, Vorstand Ärztenetz Medizin und Mehr eG, zeigte in seinem Vortrag nicht nur aktuelle Hindernisse für den Einsatz von Telemonitoring in den Arztpraxen auf, sondern auch den Handlungsbedarf. Dazu gehört, Telemonitoring in die Regelversorgung zu überführen und angemessen zu vergüten und Nutzenprüfungen nur durchzuführen, wenn für eine Anwendung (auch international) noch keine Referenz vorliegt.

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In der gemeinsamen Diskussionsrunde ging es darum, wie und durch wen alle Beteiligten an einen Tisch gebracht werden und der Aufbau von Netzwerken gefördert werden könne. Die Steuerung könnte entweder die ambulante Ärzteschaft oder die Kommune übernehmen, so Beckmann, wichtig sei, anzufangen und zum Austausch einzuladen, das könnten die Kommunen gut übernehmen. Katharina Kappelhoff betonte, dass vor Ort ein Mehrwert generiert werden müsse, etwa indem die Hausarztpraxen entlastet werden, weil sich Patienten bei Fragen nicht mehrfach an ihren Arzt wenden müssen. Modellregionen könnten einen guten Weg aufzeigen, um innovative Strukturen in die Regelversorgung zu bringen, so Prof. Dr. med. Gernot Marx, Vorstandsvorsitzender der DGTelemed, „Denn ohne Digitalisierung und ohne Telemedizin wird es nicht gehen. Wir sind auf dem Weg, aber es bedarf noch hoher Anstrengungen aller Beteiligten.“

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