Definition Was sind elektronische Signaturen?

Von RobynFenty 2 min Lesedauer

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Elektronische Signaturen spielen bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens eine wichtige Rolle. Sie helfen maßgeblich dabei, Arbeitsabläufe zu optimieren und die Datensicherheit zu gewährleisten.

Effizienz und Sicherheit durch elektronische Signaturen(Bild:  aga7ta – stock.adobe.com)
Effizienz und Sicherheit durch elektronische Signaturen
(Bild: aga7ta – stock.adobe.com)

Elektronische Signaturen sind digitale Abbilder von traditionellen Unterschriften, die es ermöglichen, elektronische Dokumente wie Patientenakten, Rezepte oder Befunde rechtskräftig zu unterzeichnen. Auf diesem Wege helfen sie, Arbeitsabläufe in Kliniken und Praxen zu optimieren und steigern zudem die Sicherheit der Patientendaten.

Authentifizierung und Sicherheit

Wichtigstes Kriterium für den Einsatz digitaler Signaturen in der eHealth ist die Sicherheit. Um gewährleisten zu können, dass digitale Signaturen fälschungssicher sind, werden diese durch kryptografische Verfahren verschlüsselt. Dieser Vorgang ermöglicht die Verknüpfung der Signatur mit einem eindeutigen digitalen Zertifikat.

Integrität der Dokumente

Weiterhin muss neben der einzigartigen Signatur sichergestellt sein, dass unterzeichnete Dokumente ihre Integrität bewahren und nachträglich nicht verändert werden können. Wird nach Unterzeichnung durch unbefugte Dritte eine Änderung vorgenommen, verliert die digitale Signatur ihre Gültigkeit.

Unterschiede zwischen Einzel-, Stapel- und Komfortsignatur

In Deutschland ist die digitale Signatur in drei unterschiedlichen Verfahren im Einsatz. Bei der Einzelsignatur bedarf eine jede Signatur die Anmeldung mit dem elektronischen Heilberufsausweis sowie der PIN. Mithilfe der Stapelsignatur lassen sich hingegen mehrere Dokumente gleichzeitig unterschreiben.

Dem gegenüber steht die Komfortsignatur, bei welcher der elektronische Heilberufsausweis nach Eingabe der PIN im Kartenterminal verbleibt. Durch die Komfortsignatur ist es möglich, täglich bis zu 250 Dokumente mit einmaliger Eingabe der Zugangsdaten zu signieren.

Einsatzgebiete

Elektronische Signaturen für Ärzte finden in verschiedenen Bereichen des digitalen Gesundheitswesens Anwendung. Einzelsignaturen kommen vornehmlich in Praxen zum Einsatz, in denen wenig signiert werden muss. Mithilfe der Stapelsignatur lassen sich mehrere vergleichbare Bescheinigungen oder Rezepte mit einem Klick verifizieren. Erhebliche Zeitersparnis bringt die Komfortsignatur mit sich, da sie es ermöglicht, Rezepte und Bescheinigungen in großen Massen zu verarbeiten.

Effizienz und Zeitersparnis

Der Einsatz elektronischer Signaturen spart Kosten und Ressourcen, da Ärzte Dokumente schnell und einfach digital unterzeichnen können, ohne dabei physisch anwesend sein zu müssen. Auf diesem Wege können nicht nur Patientenakten, sondern auch weitere wichtige Dokumente schneller bearbeitet werden.

Rechtliche Anerkennung

Zu den großen Herausforderungen im Bereich der digitalen Signaturen gehören die damit verbundenen rechtlichen Bestimmungen. So müssen sie stets den gesetzlichen Anforderungen entsprechen, um ihre Rechtsgültigkeit zu bewahren. Die meisten Länder haben bereits Gesetze und Vorschriften erlassen, die die Verwendung elektronischer Signaturen regeln und ihre rechtliche Gültigkeit sicherstellen.

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