Definition Was versteht man unter Community Medicine?

Von WinterTho 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Der Forschungsschwerpunkt Community Medicine zeichnet sich durch einen starken Bevölkerungsbezug aus und geht damit über den medizinischen Bereich hinaus. Damit wollen Mediziner regional Erkrankungen und die Patientenversorgung untersuchen.

Community Medicine steht für Forschung mit starkem Bevölkerungsbezug.(Bild:  scyther5, Getty Images via Canva.com)
Community Medicine steht für Forschung mit starkem Bevölkerungsbezug.
(Bild: scyther5, Getty Images via Canva.com)

Community Medicine ist ein wissenschaftliches Forschungsgebiet, in dem medizinische Themen auf der Bevölkerungsebene bewertet werden. Dabei spielen Risikofaktoren und Ursachen der Erkrankungen in der Bevölkerung eine zentrale Rolle. Außerdem beschäftigt sich der Forschungsschwerpunkt durch den speziellen Bevölkerungsbezug ausführlich damit, wie die medizinische Versorgung für eine Gemeinschaft funktioniert.

Interdisziplinäre Forschung mit variantenreichen Fachdisziplinen

Die Community Medicine geht als interdisziplinäre Forschung über den Bereich der Medizin hinaus. Variantenreiche Fachdisziplinen der Naturwissenschaften sind für das Forschungsgebiet ebenfalls relevant. Zugleich ist die Einbeziehung von Sozialwissenschaften bei Forschungsprojekten in diesem vielseitigen Gebiet wichtig.

Volkskrankheiten im Fokus der Community Medicine

In der Community Medicine stehen oft Volkskrankheiten im Mittelpunkt. Wissenschaftler beschäftigen sich im Forschungsgebiet im Detail mit den Ursachen der Erkrankungen. Mit Forschungsergebnissen verfolgt die Community Medicine das Ziel, Präventionsmaßnahmen weiterzuentwickeln. Hierfür arbeiten die beteiligten Mediziner an innovativen Konzepten sowie Methoden.

Starker Bezug auf bestimmte Regionen an Forschungseinrichtungen

An Forschungseinrichtungen bezieht sich die Community Medicine häufig auf bestimmte Regionen, die exakt eingegrenzt sind. Dementsprechend ist es in der Forschung entscheidend, regionale Besonderheiten im Detail zu berücksichtigen. Im Rahmen der Forschungsprojekte führen die beteiligten Einrichtungen epidemiologische Langzeitstudien durch und richten hierbei den Fokus auf die Erfahrungswerte in den Regionen.

Beurteilung der gesundheitlichen Situation mit Umfragen

Um die gesundheitliche Situation mit einem Bevölkerungsbezug zu beurteilen, ist die Community Medicine auch auf Umfragen angewiesen. Neben dem Zustand der Patienten steht hierbei gleichzeitig das Umfeld im Blickpunkt. Mit den ermittelten Resultaten sammeln Mediziner umfassende Daten zur beruflichen und familiären Umwelt in einer Region.

Untersuchung der populationsrelevanten Erkrankungen in Regionen

Die Community Medicine untersucht gezielt populationsrelevante Erkrankungen. Hierbei berücksichtigen Wissenschaftler auch die Anzahl und die Häufigkeit der Krankheitsfälle in Regionen, um Risikofaktoren zu bewerten. Vor allem die folgenden Erkrankungen rücken im Forschungsgebiet regelmäßig ins Blickfeld:

  • Herzerkrankungen,
  • neurologische Erkrankungen,
  • Lungenerkrankungen,
  • Suchterkrankungen,
  • Zahnerkrankungen,
  • Diabetes mellitus.

Vergleich der Gesundheitsdaten und Kennzahlen durch Digitalisierung

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen unterstützt die Community Medicine dabei, relevante Gesundheitsdaten und andere Faktoren in einer Region mit Erkenntnissen aus sonstigen Studien zu vergleichen. Beispiele sind Daten über chronische Erkrankungen und die Ernährung in der Bevölkerung. Weitere Vergleichswerte sind Erfahrungswerte zu beanspruchten medizinischen Leistungen und soziale Beziehungen der Patienten.

(ID:50055234)

Jetzt Newsletter abonnieren

Wöchentlich die wichtigsten Infos zur Digitalisierung im Gesundheitswesen

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung