Schmerztherapie

Chronische Schmerzen: Technologie spielt zentrale Rolle bei der Behandlung

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Studien zeigen, dass Patienten mit chronischen Schmerzen und deren Angehörige sich mit ihrer Verfassung beschäftigen. Dazu gehören beispielsweise Aussagen hinsichtlich ihrer Aktivitäten, ihres Schlafes oder ihrer Ernährung. Sie sind außerdem häufig auf der Suche nach Strategien oder Hilfestellungen, um mit depressiven oder angstverursachenden Gedanken umzugehen. Der Grund: Depressionen oder Angststörungen treten oftmals in Verbindung mit chronischen Schmerzen auf. Einfach formuliert kann ein Mangel an zuverlässigen Informationen eine Ursache für psychologische Erkrankungen sein – und zwar besonders zu Beginn der Behandlung. Eine digitale Plattform hier Abhilfe schaffen. Gleichzeitig muss sich der Patient nicht via Internet informieren und erhält keine Fehlinformationen.

„Orientierungshilfe“

Digitale Plattformen im Gesundheitswesen bieten die Möglichkeit einer Orientierungshilfe. Dies ist unabhängig davon, ob die Plattform wie ein virtueller Begleiter fungiert, der den Patienten betreut und zum Beispiel Übungen vorschlägt. Eine Applikation kann aber auch eher das Format eines digitalen Tage- oder Logbuchs haben, um die Schmerzen zu dokumentieren. Beide Formate haben ihre Daseinsberechtigung. Auch von Seiten der klinischen Einrichtungen kann die Verwendung solch einer Lösung Vorteile bieten. So lässt sich beispielsweise der Fortschritt des Patienten besser verfolgen und entsprechend der schmerzlindernden Strategien verbessern.

Unternehmen im Gesundheitswesen sollten deswegen vermehrt digitale Plattformen einsetzen, um bei chronischen Schmerzen bessere Ergebnisse für die Patienten zu erzielen. Dabei kommt es nicht nur auf entsprechende Geräte an, sondern vor allem auf die Integration entsprechender Anwendungen, die die Patienten unterstützen – und von der beide Seiten profitieren. Patienten können ihre Schmerzen durch nicht-medikamentöse Therapien lindern. Ärzte und Kliniken erhalten eine Vielzahl von Daten, die sie analysieren und als Grundlage nehmen können, um Schmerzpatienten besser zu behandeln.

Subhro Mallik
SVP and Global Head, Life Sciences, Infosys

Bildquelle: Infosys

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