Diskussionspapier Die Pflege durch Technologien entlasten

Von Natalie Ziebolz 1 min Lesedauer

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Am 12. Mai war der internationale Tag der Pflegenden. Dies hat der BVMed zum Anlass genommen, ein Diskussionspapier auszusetzen, bei dem die Bedeutung moderner Technologien zur Entlastung und Stärkung der Pflege im Fokus steht.

Laut Statista belief sich die Anzahl der Pflegebedürftigen in Deutschland Ende 2021 auf mehr als 4,96 Millionen Menschen.(Bild:  Africa Studio – stock.adobe.com)
Laut Statista belief sich die Anzahl der Pflegebedürftigen in Deutschland Ende 2021 auf mehr als 4,96 Millionen Menschen.
(Bild: Africa Studio – stock.adobe.com)

Anlässlich des Internationalen Tags der Pflegenden am 12. Mai betonte der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) die bedeutende Rolle, die moderne Medizintechnologien in der Pflege spielen können. Dabei liegt der Fokus des 12. Mais nicht nur auf der würdigen Anerkennung der Arbeit der Pflegenden, sondern auch auf der Professionalisierung des Berufsfeldes. Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Dr. Marc-Pierre Möll hebt hervor, dass Medizinprodukte und digitale Lösungen Arbeitsabläufe verbessern, Ressourcen schonen und Arbeitsrisiken reduzieren könnten, während sie zugleich die Kompetenz- und Tätigkeitsbereiche in der Pflege erweitern.

Auf seiner Webseite hat der Verband daher ein Diskussionspapier mit sieben konkreten Vorschlägen veröffentlicht. Juliane Pohl, Pflegeexpertin des BVMed, erklärt, dass diese Vorschläge Wege aufzeigen sollen, wie Pflegende durch technologiegestützte Maßnahmen entlastet und die Pflege gestärkt werden kann. Der Maßnahmenkatalog erstreckt sich deshalb über alle pflegerischen Situationen und Versorgungsbereiche und umfasst unter anderem die Verbesserung von Prozessen, höhere Sicherheitsstandards am Arbeitsplatz sowie die Weiterentwicklung des Berufsbildes. Zu den Vorschlägen gehören unter anderem ein Investitionsprogramm für pflegeunterstützende Technologien, die Ausweitung der Definition digitaler Hilfsmittel und eine Initiative für attraktivere Arbeitsplätze in der Pflege.

Der Verband setzt sich außerdem für strukturierte Qualifizierungs- und Weiterbildungsprogramme sowie für eine verstärkte Einbindung qualifizierter Gesundheitsberufe in Versorgungskonzepte ein. Ein Dialogforum zur interprofessionellen Zusammenarbeit soll zudem die Aufgabenverteilung im Gesundheitswesen neu diskutieren.

Hier können Sie den gesamten Maßnahmenkatalog einsehen:

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