Das Plus für Pflegende und Patienten Erfolgreiche IT-Einführung in der Pflege

Ein Gastbeitrag von Michaela Hansen 2 min Lesedauer

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Zeitgewinn und Effizienz sind die Ziele der Digitalisierung. Dabei gilt es, Software erfolgreich einzuführen und Vorbehalte zu überwinden. Wie das umgesetzt werden kann, beschreibt Michaela Hansen, Clinical Workflow Specialist bei Imprivata, in ihrem Gastbeitrag.

Digitale Lösungen schaffen wertvolle Entlastung für Pflegekräfte.(Bild:  © Imprivata)
Digitale Lösungen schaffen wertvolle Entlastung für Pflegekräfte.
(Bild: © Imprivata)

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens schreitet unaufhaltsam voran – und gilt als Grundlage dafür, die Effizienz in Kliniken zu steigern und damit Zeit zu gewinnen, die der Patientenversorgung gewidmet werden kann. Wachsende Verwaltungsaufgaben werden durch digitale Tools vereinfacht, und der schnelle, sichere und übergreifende Datenzugriff auf Basis digitaler Patientenakten wird Realität. Das Ziel besteht darin, Pflegekräften Zeit zurückzugeben, damit sie sich auf ihre wesentlichen Aufgaben fokussieren können. Dies wird jedoch nur gelingen, wenn die Software erfolgreich eingeführt und bestehende Vorbehalte abgebaut werden.

Der durchschnittliche digitale Reifegrad deutscher Krankenhäuser wird im Jahr 2025 bei 42,4 von 100 Punkten liegen, was eine deutliche Verbesserung gegenüber 2021 (33,0 Punkte) darstellt. DigitalRadar Krankenhaus hat festgestellt, dass insbesondere in den Bereichen IT-Strukturen, klinische Prozesse und digitaler Informationsaustausch Fortschritte erzielt wurden. Diese Fortschritte hängen jedoch davon ab, dass das Pflegepersonal und andere klinische Mitarbeiter neue Technologien wie Telemedizin, elektronische Patientenakten und Pflegeroboter annehmen. Leider stellt die Einführung neuer Technologien oft eine Hürde dar.

Transformation aktiv unterstützen

Es versteht sich von selbst, dass Menschen oft Vorbehalte gegenüber Veränderungen haben: Verfahren, die seit Jahren gut funktionieren und etabliert sind, werden verändert oder ersetzt. Dafür muss man sich mit neuen und ungewohnten Vorgehensweisen auseinandersetzen. Kommen dann noch digitale Anwendungen hinzu, entsteht schnell eine ablehnende Haltung. Es ist die Aufgabe von Personalverantwortlichen, der IT-Abteilung und IT-Anbietern, Ängste im Vorfeld abzubauen und Maßnahmen zu ergreifen, um Vorbehalte zu antizipieren und auszuräumen.

Der Einsatz von Champions, Mentoren und Super-Usern hat sich in dieser Hinsicht als äußerst effektiv erwiesen. Pflegekräfte, die von Mentoren unterstützt werden, fühlen sich im Umgang mit digitalen Technologien viel sicherer. Regelmäßige Schulungen sind daher unerlässlich. So können die Ziele der Digitalisierung – Effizienz und Zeitgewinn für Patienten – tatsächlich erreicht werden.

Chancen der Digitalisierung erleben

Hier liegt die eigentliche Chance der Digitalisierung: Pflegekräfte von unnötigen, zeitraubenden Aufgaben zu befreien, damit sie sich auf das konzentrieren können, was sie eigentlich gelernt haben: die individuelle und persönliche Betreuung von Patienten. Digitalisierung darf nicht bedeuten, dass Pflegekräfte noch mehr Zeit vor Bildschirmen verbringen. Sie muss so gestaltet werden, dass sie ihre Arbeitsbelastung spürbar reduziert, ihnen Zeit und Ressourcen zurückgibt und mehr Zeit für das Wesentliche schafft: menschliche Zuwendung und professionelle Pflege.

Die Autorin
Michaela Hansen, Clinical Workflow Specialist bei Imprivata.

Bildquelle: Imprivata

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