Patientenüberwachung In Bonn achten Roboter auf Patienten

Von Johannes Kapfer 1 min Lesedauer

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Die Digitalisierung im Gesundheitswesen reicht mittlerweile bis ans Patientenbett heran. In Bonn wird eine spezielle Entlastung für das Pflegepersonal und die Ärzteschaft erprobt.

v.l: Dr. Christoph Nöthiger (Universitätsspital Zürich), Dr. Achilles Delis (Oberarzt an der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am UKB), Prof. Mark Coburn (Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am UKB), PD Dr. Ana Kowark (Oberärztin an der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am UKB), PD Dr. David Tscholl (Universitätsspital Zürich), Marcus Krüger (Leiter der Abteilung Geräte- und Medizintechnik am UKB) und Dr. Lorenzo Quinzio (Philips).(©  UKB)
v.l: Dr. Christoph Nöthiger (Universitätsspital Zürich), Dr. Achilles Delis (Oberarzt an der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am UKB), Prof. Mark Coburn (Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am UKB), PD Dr. Ana Kowark (Oberärztin an der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am UKB), PD Dr. David Tscholl (Universitätsspital Zürich), Marcus Krüger (Leiter der Abteilung Geräte- und Medizintechnik am UKB) und Dr. Lorenzo Quinzio (Philips).
(© UKB)

Im Operationssaal können Zeitdruck und Informationsüberlastung dazu führen, dass eine Verschlechterung des Patientenzustandes verzögert erkannt wird, wobei 81,5 Prozent aller anästhesiebezogenen Fehler ihren Ursprung darin haben. Bisher wurden Situationen durch Überwachungsmonitore mit Zahlen und akustischen Signalen dargestellt, was jedoch Zeit für die Interpretation erfordert. Am UKB wird nun eine neue Lösung eingesetzt: Relevante Patientendaten werden im OP in einem leicht verständlichen Piktogramm (Avatar) dargestellt.

Der Visual Patient Avatar übersetzt Daten in ein menschenähnliches Piktogramm, das alle wichtigen Informationen durch Animationen, Farben und Formen aufzeigt. Der Blick auf den Monitor mit dem Avatar erleichtert dem Anästhesie-Personal das schnelle und sichere Abrufen sowie Verarbeiten kritischer Daten. Professor Mark Coburn, Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin des UKB, betont den Anstieg der Patientensicherheit durch eindeutige Signale des Visual Patient Avatar.

Um sicherzustellen, dass der Avatar das klinische Personal entlastet, wurden am Universitätsspital Zürich zahlreiche Studien durchgeführt. Dabei wurde der Visual Patient Avatar mithilfe etablierter Methoden validiert und optimiert. Professor Wolfgang Holzgreve, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKB, sieht im Avatar eine valide Hilfe zur Entlastung des klinischen Personals, um wichtige Daten schneller und sicherer am Patienten abrufen und verarbeiten zu können.

„Gerade dann sind neue Techniken hoch willkommen, wenn sie die Behandlung verbessern und mehr Zeit für die Gespräche mit unseren Patientinnen und Patienten freimachen“, so Holzgreve.

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