Brustkrebs-Früherkennung Kooperation zur Evaluierung von KI-gestützter Pathologie

Von Stephan Augsten 1 min Lesedauer

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AstraZeneca und Mindpeak haben eine Kooperation angekündigt. Im Rahmen der Zusammenarbeit starten die Unternehmen eine internationale Studie zur KI-gestützten Brustkrebsdiagnostik. In der Beobachtungsstudie soll die Integration von künstlicher Intelligenz in die digitale Pathologie an 900 Gewebeproben in drei Ländern evaluiert werden.

Gemeinsam wollen das Pharmaunternehmen AstraZeneca und die Mindpeak GmbH, Spezialist für die KI-gestützte Pathologie, für eine präzisere Brustkrebs-Früherkennung sorgen.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Gemeinsam wollen das Pharmaunternehmen AstraZeneca und die Mindpeak GmbH, Spezialist für die KI-gestützte Pathologie, für eine präzisere Brustkrebs-Früherkennung sorgen.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Der Einsatz von KI in der Pathologie adressiert zwei zentrale Herausforderungen: den weltweit zunehmenden Mangel an Pathologinnen und Pathologen sowie die zeitaufwändige Priorisierung verdächtiger Fälle. Vor diesem Hintergrund wollen das Pharmaunternehmen AstraZeneca und die Mindpeak GmbH, Spezialist für die KI-gestützte Pathologie, gemeinsam die präzisere Brustkrebs-Früherkennung vorantreiben.

Erste Initiative der Kooperation ist eine Evaluierungsstude zum KI-gestützten Diagnosewerkzeug „BreastIHC“ von Mindpeak. Dabei sollen 900 H&E-gefärbte Gewebeproben von Verdachtsfällen auf Brustkrebs analysiert werden, wobei die Software laut Anbieter sowohl invasiven Brustkrebs als auch duktale Karzinome in situ (DCIS), also nicht-metastasierte Wucherungen in den Milchgängen erkennt. Die Beobachtung wird in Brasilien, Ägypten und Kenia durchgeführt.

Die Studie verfolgt mehrere Ziele: Zum einen sollen die aktuellen pathologischen Arbeitsabläufe in den verschiedenen Regionen untersucht und Verbesserungspotenziale identifiziert werden. Zum anderen erhoffen sich die Unternehmen Erkenntnisse darüber, welche Vorteile die Integration von KI-Lösungen in diese Workflows bringt. Überdies soll die diagnostische Genauigkeit der computerbasierten Algorithmen zur Unterstützung von Pathologen bei der Primärdiagnostik.

Der Mindpeak-CEO Felix Faber freut sich über die Möglichkeit, die eigene Technologie in Zusammenarbeit mit AstraZeneca auf den Prüfstand zu stellen: „Die Integration unserer KI-gestützten H&E-Lösung in pathologische Workflows könnte nicht nur die Geschwindigkeit und Präzision der Diagnose erhöhen, sondern auch weltweit zu besseren Behandlungsergebnissen beitragen.“ Susan McCutcheon, International Medical Head of Oncology bei AstraZeneca, sieht in der Kooperation einen wichtigen Schritt zur Transformation der Versorgung durch schnellere und genauere Diagnosen: „Durch den Einsatz innovativer Technologien können wir globale Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung adressieren, diagnostische Prozesse optimieren und die Behandlungsergebnisse für Brustkrebspatientinnen nachhaltig verbessern.“

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