IAM-Technologie: Mehr Sicherheit und Effizienz im Gesundheitswesen Lebensrettern das Leben retten leichter machen

Ein Gastbeitrag von Ingo Buck 3 min Lesedauer

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Das Gesundheitswesen steht unter Druck, und diejenigen, die Leben retten, trifft es oft am härtesten. Immer am Limit, müssen Ärzteschaft und Pflegepersonal schnelle Entscheidungen treffen, um eine effektive Patientenversorgung zu gewährleisten. In der Hektik bleibt die IT-Sicherheit ebenso oft auf der Strecke wie das Zwischenmenschliche.

Die Passworteingabe stellt in Krankenhäusern und Kliniken nicht nur eine zeitliche Hürde da, notierte Kennwörter können auch einen Sicherheitslücke sein.(Bild:  WrightStudio – stock.adobe.com)
Die Passworteingabe stellt in Krankenhäusern und Kliniken nicht nur eine zeitliche Hürde da, notierte Kennwörter können auch einen Sicherheitslücke sein.
(Bild: WrightStudio – stock.adobe.com)

Das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) und milliardenschwere Investitionen in die Digitalisierung des Gesundheitswesens sollen den Wandel bringen. Zahlreiche IT-Systeme automatisieren Prozesse, verbessern Diagnosen und erleichtern die Kommunikation zwischen Behandelnden und Behandelten. Neben Investitionen in Digitalisierungsprojekte legt das KHZG großen Wert auf IT-Sicherheit. 15 Prozent der Mittel sollen für Maßnahmen zur Sicherstellung der Verfügbarkeit, Integrität und Vertraulichkeit der IT-Systeme verwendet werden.

Im Gesundheitswesen werden täglich große Mengen sensibler Patientendaten verarbeitet. Diese gilt es zu schützen. Der einfachste Weg ist ein Benutzername und ein Passwort – damit arbeiten wir alle seit Jahrzehnten. Aber vom Krankenhauspersonal zu verlangen, ein 15-stelliges Passwort aus einer Kombination von Groß- und Kleinbuchstaben und Zahlen einzugeben, wenn sie nach einer 10-Stunden-Schicht nur auf eine Patientenakte zugreifen wollen, um ein Rezept einzutragen oder eine Notiz oder ein paar Beobachtungen hinzuzufügen, ist eine unzumutbare Belastung. Hinzu kommt, dass Passwörter oft vergessen, auf Zetteln notiert oder weitergegeben werden, um wertvolle Zeit zu sparen. Ärztinnen, Ärzte und Pflegepersonal sind Helden, aber auch nur Menschen.

Klar ist auch, dass die Folgen von Sicherheitslücken in Krankenhäusern gravierender sein können als in anderen Branchen. Patientendaten können gestohlen, medizinische Geräte gehackt und im schlimmsten Fall Patientinnen und Patienten zu Schaden kommen.

Das Krankenhauspersonal muss Zugang zu den Geräten und Informationen haben, die es für eine qualitativ hochwertige Versorgung benötigt, und zwar mit dem richtigen Maß an Informationssicherheit, aber ohne Hindernisse und so nahtlos und effizient wie möglich. Um mehr Zeit für die Patientenversorgung zu haben, müssen Sicherheit UND Effizienz gewährleistet sein. Der Schlüssel dazu ist ein zuverlässiges Identity- und Access-Management (IAM).

IAM-Lösungen sorgen für mehr Sicherheit und eine bessere Patientenversorgung

Digitale Identitäten sind eindeutige digitale Profile, die einer Person zugeordnet sind. IAM-Lösungen sind ein wichtiger Bestandteil der IT-Sicherheit und -Effizienz in Krankenhäusern, da sie sicherstellen, dass nur autorisierte Personen auf bestimmte Daten oder Ressourcen zugreifen können. Indem verhindert wird, dass Unbefugte Zugriff auf sensible Patientendaten haben, werden Datenschutzverletzungen vermieden und die Patientensicherheit erhöht.

IAM-Lösungen wie Single Sign-On (SSO) ermöglichen es Personen, sich mit einem einzigen Login bei mehreren Anwendungen und Services anzumelden. Durch die Verwendung eines Badges werden verschiedene Passwörter überflüssig. Die Sicherheit wird erhöht und gleichzeitig werden die Arbeitsabläufe optimiert.

Damit wird der Krankenhausalltag nicht nur sicherer, sondern auch effizienter – eine Kombination, die in der Sicherheitsbranche selten vorkommt und im Gesundheitswesen dringend benötigt wird. Untersuchungen haben ergeben, dass das Krankenhauspersonal dank der SSO-Technologie pro Schicht 45 Minuten einspart. Diese Zeit wird gespart, indem das Personal beim Betreten eines Untersuchungsraumes nicht mehr 12 bis 14 Sekunden auf eine Tastatur schauen muss, um Benutzername und Passwort einzugeben, sondern einfach mit seinem Badge das Lesegerät berührt und weiß, dass sein Arbeitsbereich geöffnet ist und alles bereit steht, was es braucht. So bleibt Zeit für den so wichtigen Blickkontakt, der einen ersten Eindruck vom Patienten vermittelt.

Die Automatisierung des Identitätsmanagements ermöglicht einen schnellen und sicheren Zugriff, erhöht die betriebliche Effizienz und organisatorische Stabilität und adressiert Sicherheits- und Compliance-Herausforderungen. So wird der Fokus dorthin verlagert, wo er hingehört: auf eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung.

Ingo Buck
ist Geschäftsführer der OGiTiX-Imprivata GmbH.

Bildquelle: OGiTiX-Imprivata GmbH

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