Healthcare Digital und das Netzwerk Managed-Services-Lösungen im Gesundheitswesen

Von Sylvia Lösel 2 min Lesedauer

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Eine gehostete Komplettlösung für Netzwerk und Security? In Zeiten des Fachkräftemangels gerade für Systemhäuser eine Option, im Gesundheitswesen Fuß zu fassen, findet René Martin, Gesundheitsökonom und Digitalstratege bei Lancom Systems.

René Martin ist Gesundheitsökonom und Digitalstratege bei Lancom Systems.(Bild:  Lancom Systems)
René Martin ist Gesundheitsökonom und Digitalstratege bei Lancom Systems.
(Bild: Lancom Systems)

Lancom bietet Health-IT-Infrastrukturpakete über Systemhäuser an. Welche Qualifikation brauchen diese? Sucht Lancom da noch weitere?

René Martin: Systemhäuser sollten die nötige Branchenerfahrung mitbringen und mit den rechtlichen Anforderungen, die speziell für den Gesundheitssektor gelten, vertraut sein. Außerdem müssen sie neben dem Verkauf auch den Service für unsere Kunden abbilden können, von der Installation über den laufenden Betrieb bis hin zu Wartungsaufgaben. Denn der ist integraler Bestandteil unserer Health-IT-Lösungspakete. Die Resonanz in der Branche bestätigt den hohen Bedarf an gemanagten Lösungen. Wir sehen daher großes Potenzial für unsere Partner und solche, die es werden wollen.

Welche Kunden sprechen Sie mit den Managed-Services-Lösungen an? Wie werden diese angenommen?

Martin: Wir adressieren die gesamte Bandbreite an Akteuren im Gesundheitswesen: Arztpraxen, medizinische Versorgungszentren, Apotheken, ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser. Viele von ihnen verfügen über keine eigene IT-Abteilung und haben weder die Zeit noch das nötige Knowhow. Gleichzeitig gelten für sie hohe gesetzliche Anforderungen in puncto Datenschutz und IT-Sicherheit. Mit unseren Rundum-Sorglos-Paketen aus Hardware, Software und Service setzen wir mit unseren Partnern genau hier an und treffen damit in der Branche einen Nerv.

Welche besonderen Bedingungen herrschen im Gesundheitswesen? Welche Kriterien sind wichtig zu erfüllen – als Hersteller, aber auch als Systemhauspartner?

Martin: Die regulatorischen Anforderungen sind im Gesundheitswesen besonders hoch. Ende März sind mit dem Digital-Gesetz (DigiG) neue Auflagen hinzugekommen. Auch die EU schärft mit NIS2 beim Cyberschutz nach. Systemhauspartner können sich von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) als Berater zertifizieren und registrieren lassen und so ihre Expertise belegen. Herstellerseitig bieten die Zertifizierungen des BSI einen wertvollen Indikator für IT-Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit.

Womit punktet Lancom in diesem Sektor in Bezug auf Netzwerk und Infrastruktur?

Martin: Wir bieten unseren Kunden eine in Deutschland gehostete Komplettlösung für Netzwerk und Security, mit der sie den sicheren Austausch von Daten in einem digital vernetzten Gesundheitswesen Out-of-the-box und rechtskonform realisieren und sich somit auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können. Als Netzwerk-Vollsortimenter haben wir dabei die nötige Flexibilität, um gemeinsam mit unseren Partnern individuelle Lösungskonzepte und Projektszenarien abzubilden und Bedarfe passgenau zu adressieren.

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Dieses Interview stammt ursprünglich von unserem Partnerportal IT-Business.

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