Cybersecurity

Maßnahmen zum Schutz von Gesundheitsorganisationen

< zurück

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

3. Proaktiver Schutz: Threat Hunting und Threat Intelligence nutzen

Sobald sich eCrime-Akteure erst einmal Zugriff auf ein Netzwerk verschafft haben, bleibt nicht viel Zeit: Im Schnitt brauchen sie nur 1 Stunde und 24 Minuten, um sich lateral im Netzwerk fortzubewegen. Damit aber ein solcher Zugriff erst gar nicht zustande kommt, helfen Bedrohungsdaten Gesundheitsunternehmen, eine Verteidigung gegen die wahrscheinlichsten Angreifer vorzubereiten. Zusätzlich ermöglichen diese den Bedrohungsjägern (Threat Hunter), die Anzeichen eines Angriffs zu erkennen und die Eindringlinge aus dem Netzwerk zu entfernen. In vielen Fällen ist es empfehlenswert, zusätzlich zu Threat Intelligence ein externes, vollständig gemanagtes Cybersicherheits-Serviceteam zu beschäftigen, das nicht nur Threat Intelligence, sondern auch Incident Response, Threat Hunting, Endpoint Recovery Services und proaktives Monitoring durchführen kann, um Sicherheitslücken zu schließen.

4. Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz einsetzen

So wie die Hacker ihre Angriffstechniken immer weiterentwickeln, müssen auch die Gesundheitsorganisationen ihren Schutz stetig aktualisieren und aufrechterhalten. Mit mittlerweile veralteten Technologien können moderne Angriffe nicht mehr erfolgreich abgewehrt werden und signaturbasierte Antiviren-Software reicht zur Verteidigung schon lange nicht mehr aus. Maschinelles Lernen und Klassifizierungsverfahren, die anhand des Verhaltens oder anderer beobachtbarer Merkmale feststellen können, ob etwas bösartig ist, gehören heute zum Standard für die Verteidigung eines jeden Unternehmens.

5. Den Ernstfall trainieren

Die Angreifer wissen, dass das Gesundheitswesen nur über begrenzte Budgets für IT und Sicherheit verfügt. Hinzu kommen begrenzte Ressourcen und die Tatsache, dass jeder Cyberangriff die Effizienz und Effektivität des Gesundheitswesens bei der Versorgung der Patienten beeinträchtigt. Tabletop-Übungen sind ein effizientes Mittel, um die richtige Reaktion im Ernstfall zu trainieren. Durch regelmäßige Übungen kann das ganze Personal geschult werden und es wird sichergestellt, dass in einer gefährlichen Situation richtig reagiert wird. Darüber hinaus muss auch das IT-Personal regelmäßig geschult werden, um Schwachstellen im Bereich der Cybersicherheit zu erkennen und zu beheben.

Drex DeFord
ist Executive Healthcare Strategist bei CrowdStrike

Bildquelle: CrowdStrike

(ID:49541487)

Jetzt Newsletter abonnieren

Wöchentlich die wichtigsten Infos zur Digitalisierung im Gesundheitswesen

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung