Nichtinvasive Messung des Glukosespiegels
Mit Licht und ohne Blut

Von Johannes Kapfer 7 min Lesedauer

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Das Berliner Unternehmen Diamontech hat ein nicht-invasives Blutzuckermessgerät entwickelt, das ohne Stechen auskommt. Im Interview erklärt der CEO, wie die Technologie funktioniert, warum Machine Learning dabei eine zentrale Rolle spielt und welche Hürden auf dem Weg zur Marktreife zu nehmen waren.

Das Team um Thorsten Lubinski hat eine Methode entwickelt, die Millionen von Diabetikern das Leben erleichtern kann. (Bild:  Diamontech)
Das Team um Thorsten Lubinski hat eine Methode entwickelt, die Millionen von Diabetikern das Leben erleichtern kann.
(Bild: Diamontech)

Der Markt für Blutzuckermessgeräte ist hart umkämpft. Allein im deutschsprachigen Raum tummeln sich rund 20 größere Hersteller, im klinischen Bereich sind es mindestens zehn etablierte Marken. Doch alle haben eines gemeinsam: „Alle aktuellen Messsysteme, die es im Markt gibt, sind invasiv. Das heißt, ich muss mich stechen“, erklärt Thorsten Lubinski, Geschäftsführer von Diamontech.

Bei klassischen Teststreifen-Geräten müsse für jede einzelne Messung ein Blutstropfen aus dem Finger gewonnen werden. Kontinuierliche Glukosemessgeräte (CGM) würden zwar über eine Nadel verfügen, die auf den Oberarm geklebt wird und sich in die Haut einbettet, doch auch hier erfolge eine Penetration der Haut – mit allen damit verbundenen Risiken wie Infektionen oder Hautreaktionen auf den Kleber.

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