Effizienz und Nachhaltigkeit spielen bei der Digitalisierung eine immer wichtige Rolle. Entsprechende Sustainability-Berichte könnten künftig sogar dazu beitragen, versteckte Malware auf mobilen Geräten aufzudecken.
Wer im mobilen Bereich auf Nachhaltigkeit achtet, kann gleich auf mehreren Ebenen profitieren.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)
Gesundheitssysteme und öffentliche Einrichtungen stehen zunehmend im Visier von Cyberangriffen. Hochentwickelte Spyware nutzt dafür Codierungen, die herkömmliche Erkennungsmethoden umgehen, da sie keine digitalen Spuren hinterlassen. Schon scheinbar harmlose Aktionen wie das Ansehen eines Videos oder der Besuch einer Website reichen mitunter aus, um Geräte und Systeme zu infizieren.
Während ein Hacker, der das Smartphone einer Privatperson abhört, möglicherweise nur belanglose Daten erhält, können Cyberangriffe in einer Krankenhausumgebung verheerende Folgen haben: Sensible Patientendaten könnten zur Erpressung verwendet werden, Krankenhäuser mit Geldstrafen belegt und Geräte außer Betrieb genommen werden. Die finanziellen und betrieblichen Auswirkungen sind bei so einem Angriff enorm.
Mobile Geräte – ein sinnvoller Schutz vor Cyberkriminalität
Angesichts dieser Bedrohungen scheint der Kampf gegen Cyberkriminalität oft aussichtslos. Doch es gibt Entwicklungen, die hoffen lassen: Die Einhaltung von Nachhaltigkeit – gezielt auf technische Entscheidungen abgestimmt – kann eine unerwartete Lösung sein, um gezielt gegen Malware vorzugehen.
Wie das zusammenhängt? Das Erreichen der Klimaneutralität ist inzwischen zum Maßstab für gute Unternehmensführung geworden. Das Vereinigte Königreich beispielsweise strebt an, den weltweit ersten klimaneutralen nationalen Gesundheitsdienst zu schaffen. 18 Prozent der CO₂-Emissionen des NHS sind auf technische Geräte zurückzuführen, die Einrichtungen arbeiten daran, diesen Wert zu senken.
Ein klimaneutrales Gesundheitssystem erfordert viele kleine, aber wirkungsvolle Veränderungen. Auch Technologieentscheidungen spielen eine zentrale Rolle. Mobile Geräte wie Handheld-Computer, Wearables, Tablets, Etikettendrucker, Barcodescanner und RFID-Lesegeräte sind in Gesundheitseinrichtungen weit verbreitet und haben direkten Einfluss auf den CO2-Ausstoß. Ihr gezielter Einsatz kann dazu beitragen, Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.
Eine Entscheidung zwischen Sicherheit und Nachhaltigkeit?
Die vermeintliche Diskrepanz zwischen den Lebenszyklen von Software und Hardware mobiler Geräte hat bei einigen Unternehmen den Eindruck erweckt, sie müssten sich zwischen Sicherheit und Nachhaltigkeit entscheiden. In Wahrheit gibt es jedoch bereits heute mobile Geräte, die Langlebigkeit, Nachhaltigkeit und höchste Sicherheitsstandards vereinen.
Diese Geräte werden weltweit beispielsweise von Rettungskräften, Technikern, Fabrikarbeitern, Ladenpersonal, Lieferfahrern und Pflegekräften eingesetzt. Die Lebensdauer der Geräte beträgt oft fünf bis sieben Jahre – weit mehr als die durchschnittlichen zwei Jahre, die Verbrauchergeräte im Einsatz sind. Dadurch reduziert sich sowohl die Produktionsmenge als auch die Zahl nicht recycelbarer Komponenten, die auf Deponien landen.
Auch unter Sicherheitsaspekten können Gesundheitseinrichtungen von langlebigen Geräten profitieren. Denn: Geräte mit automatischen Sicherheitsupdates, Sperrbildschirmen im Kiosk-Modus und Fernwartungsfunktionen bleiben länger einsatzbereit. Dies minimiert den Bedarf an Neuanschaffungen und reduziert Abfall sowie den Energieverbrauch in der Produktion.
Wichtiges Frühwarnsystem durch Leistungserfassung
Viele Verletzungen der Sicherheit bleiben unbemerkt, da Nutzer keine Anzeichen für einen Angriff sehen. Doch Veränderungen im Batterie- oder Speichernutzungsmuster eines Geräts können auf verdächtige Aktivitäten hindeuten. Diese sogenannten „symptomatischen Veränderungen“ sind entscheidend für die frühzeitige Erkennung und Abwehr von Cyberangriffen.
Geräteüberwachungssysteme mit Datenagenten auf Geräte- und App-Ebene erfassen zuverlässig umfassende Informationen zu Nutzung und Zustand der Geräte. Sie identifizieren ungewöhnliche Aktivitäten und ermöglichen IT-Teams somit, auf potenzielle Bedrohungen zu reagieren. Eine intuitive Dashboard-Oberfläche unterstützt die Überwachung zusätzlich und hilft dabei, Cyberangriffe abzuwehren, die Effizienz zu steigern und Nachhaltigkeitsziele zu erreichen – ohne die Sicherheit von Patienten zu gefährden.
Ein Beispiel dafür ist die sogenannte softwarebasierte Geräteüberwachung, die mithilfe von maschinellem Lernen mehr als 250 Datenpunkte zu Geräten, Anwendungen und Akkus analysiert. Sie meldet den aktuellen Gerätestatus und warnt vor potenziellen Problemen basierend auf Nutzung, Zustand und Gerätehistorie.
Stand: 08.12.2025
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Verknüpfung von Nachhaltigkeit und Sicherheit – eine kluge Entscheidung
Die Verknüpfung von Nachhaltigkeit und Sicherheit ergibt nicht nur ökologisch und betrieblich Sinn, sondern auch wirtschaftlich. Langlebige Geräte sparen Kosten durch weniger Neuanschaffungen. Automatische Sicherheitsupdates sorgen dafür, dass Geräte auch noch nach Jahren sicher bleiben. Außerdem können Gesundheitsorganisationen so teure Strafen wegen Datenschutzverletzungen vermeiden. Positiv ist auch, dass keine zusätzlichen Marketingausgaben getätigt werden müssen, um einen angeschlagenen Ruf nach einem Hackerangriff wiederherzustellen oder weil es öffentlich wird, dass eine Organisation häufig ihre technischen Geräte austauscht – was auf vielen Ebenen verschwenderisch ist.
Als Fazit lässt sich somit festhalten: Ein sicherer, nachhaltiger Ansatz ist auf allen Ebenen von Vorteil – für Unternehmen, Umwelt und Gesellschaft.
Lorna Hopkin ist International Marketing Manager bei Zebra Technologies.