DFKI in Lübeck Schleswig-Holstein fördert KI-Forschung für Medizin

Von Nicola Hauptmann 1 min Lesedauer

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Mit einer Fördersumme von fünf Millionen Euro unterstützt das Land Schleswig-Holstein das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Lübeck. Das Labor erforscht den Einsatz von KI in der medizinischen Bild-und Signalverarbeitung und im Bereich Assistive Gesundheitstechnologien.

Übergabe des Förderbescheids an das DFKI: Dirk Schrödter, Digitalisierungsminister des Landes Schleswig-Holstein, und die Forschungsbereichsleiter des DFKI-Labors Prof. Dr. Marcin Grzegorzek und Prof. Dr. Heinz Handels (V. l. n. r.).(© DFKI, Jimmy Dao Sheng Liu)
Übergabe des Förderbescheids an das DFKI: Dirk Schrödter, Digitalisierungsminister des Landes Schleswig-Holstein, und die Forschungsbereichsleiter des DFKI-Labors Prof. Dr. Marcin Grzegorzek und Prof. Dr. Heinz Handels (V. l. n. r.).
(© DFKI, Jimmy Dao Sheng Liu)

Die nördlichste Außenstelle des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) liegt in Lübeck. Seit Januar 2024 arbeiten Forschende hier am Einsatz von KI in der Medizin, sie entwickeln neue Technologien für die die medizinische Bild- und Signalverarbeitung, um invasive Eingriffe zu ersetzen und die Behandlung schonender zu gestalten. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Entwicklung KI-gestützter Assistenzsysteme. Das DFKI arbeitet eng mit der Universität zu Lübeck, dem Fraunhofer Institut für Individualisierte und Zellbasierte Medizintechnik (IMTE), dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), darüber hinaus auch mit regionalen Medizintechnikunternehmen zusammen.

Das Land Schleswig-Holstein will diese Entwicklungen über die nächsten drei Jahre mit fünf Millionen Euro fördern. Den entsprechenden Bescheid überreichte Digitalisierungsminister Dirk Schrödter im Rahmen einer Feierstunde im Multifunktionszentrum der Universität zu Lübeck. Er freue sich sehr, mit der Übergabe des Förderbescheides die Eröffnung des DFKI-Labors Lübeck besiegeln zu können, so der Minister: „Diese Förderung stärkt nicht nur die Forschungslandschaft in Schleswig-Holstein, sondern positioniert unsere Region auch international als zukunftsweisenden Wissenschaftsstandort."

Prof. Dr. Heinz Handels, Leiter des DFKI-Forschungsbereichs „KI in der medizinischen Bild- und Signalverarbeitung“; Schlewswig-Holsteins Digitalminister Dirk Schrödter; DFKI-Geschäftsführer Prof. Dr. Antonio Krüger; Prof. Dr. Gabriele Gillessen-Kaesbach, kommissarische Präsidentin der Universität zu Lübeck, und Prof. Dr. Marcin Grzegorzek, Leiter des DFKI-Forschungsbereichs „KI für Assistive Gesundheitstechnologien“ (v. l.).(© DFKI, Jimmy Dao Sheng Liu)
Prof. Dr. Heinz Handels, Leiter des DFKI-Forschungsbereichs „KI in der medizinischen Bild- und Signalverarbeitung“; Schlewswig-Holsteins Digitalminister Dirk Schrödter; DFKI-Geschäftsführer Prof. Dr. Antonio Krüger; Prof. Dr. Gabriele Gillessen-Kaesbach, kommissarische Präsidentin der Universität zu Lübeck, und Prof. Dr. Marcin Grzegorzek, Leiter des DFKI-Forschungsbereichs „KI für Assistive Gesundheitstechnologien“ (v. l.).
(© DFKI, Jimmy Dao Sheng Liu)

Woche der KI – DFKI präsentiert Entwicklungen

Einen Einblick in die Entwicklungen des DFKI-Labors in Lübeck erhalten Besucherinnen und Besucher während der „Woche der Künstlichen Intelligenz" vom 11. bis zum 15. November 2024 in Lübeck. Vorgestellt werden zum Beispiel eine interaktive Tumorsegmentierung, die die KI-gestützte Abgrenzung von Hirntumoren visualisiert, eine Echtzeit-Emotionserkennung mit Hilfe eines neuronalen Netzwerkes sowie eine KI-basierte Handprothesensteuerung. Außerdem demonstriert das DFKI den „SensFloor“, ein sensorisches Bodensystem für den Einsatz in Pflegeeinrichtungen, das Stürze erkennt und Pflegekräfte alarmiert.

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