Bei einer digitalisierten Pflegedokumentation können sich Mitarbeiter schon vor dem Besuch eines Klienten über dessen aktuellen Status informieren und bei Bedarf entsprechende Hilfsmittel oder Medikamente organisieren (© Alexander Raths - stock.adobe.com)
Pflegedokumentation

Chancen der Digitalisierung bleiben in der Pflege noch ungenutzt

Ähnlich wie die stationäre Pflege leiden auch die ambulanten Pflegedienste in Deutschland unter Personalmangel und zunehmender Arbeitsbelastung. Eine konsequente Digitalisierung der Pflegedokumentation könnte für nachhaltige Entlastung sorgen. Voraussetzung wäre allerdings, dass vor allem die Kostenträger der GKV ihre Anstrengungen verstärken, gemeinsam mit der Selbstverwaltung schon bestehende Rahmenbedingungen konsequenter auszuschöpfen bzw. bundesweit einheitliche Standards zu schaffen.

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Patientendaten auf Medizingeräten sind oft nur unzureichend abgesichert (© VMware)
Intrinsic Security

IT-Security im Krankenhaus

Medizingeräte mit dem Internet zu verbinden, verringert den Arbeitsaufwand des medizinischen Personals, ist aber gleichzeitig ein umstrittenes Thema. Viele Geräte erfassen hochsensible Patientendaten, die auf keinen Fall in unbefugte Hände geraten dürfen.

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Anbieter zum Thema

Ärzte können die Infos aus dem Netz durch ihr Fachwissen adäquat in einen medizinischen Kontext einordnen (© sebra - stock.adobe.com)
Symptomatik, Diagnostik, Medikation

Wenn Ärzte googeln

Obwohl Dr. Google in medizinischen Fachkreisen keinen guten Ruf hat, recherchieren auch Ärzte im Internet. Wie gehen sie mit dem dort erworbenen Wissen um? Nicole Reinhold von Cocomore erläutert in ihrem Gastbeitrag, welche Informationen Ärzte nutzen und wie ein entsprechend sinnvolles digitales Angebot für Ärzte aussieht.

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Die Überwachung von Biosignalen und Krankheits-Indikatoren sowie präventive Maßnahmen reduzieren nicht nur medizinische Risiken, sondern verringern zudem die Wahrscheinlichkeit eines Krankenhausaufenthaltes und die Notwendigkeit teurer Behandlungen (© ryzhi - stock.adobe.com)
Überwachung von Biosignalen

Gesundheitsrisiken und Gesundheitskosten senken dank IoMT

Der Siegeszug des Internet der Dinge (IoT) hat auch die Gesundheitsbranche erreicht. Das „Internet der medizinischen Dinge“ (IoMT) trägt dazu bei, wichtige Herausforderungen im Gesundheitssystem zu bewältigen: den Mangel an medizinischem Personal, die Betreuung chronischer Krankheiten, präventive Gesundheitsmaßnahmen oder die Vereinfachung administrativer Aufgaben. Sensorgestützte Geräte ermöglichen heute eine einfache Erfassung sowie Übertragung medizinischer Daten und unterstützen damit nicht nur zeitnahe und präzise Diagnosestellung, sondern eröffnen auch medizinische Fernbehandlungsoptionen.

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Die Strichcode-Druck- und Scan-Technologie bei der Proben- und Gewebenachverfolgung sorgt dafür, dass Pflege- und anderes Personal sofortigen Zugriff auf gesundheitskritische Patientendaten erhalten (© angellodeco - stock.adobe.com)
Lebenswichtige Daten stets zur Hand

Mobile Lösungen im Gesundheitswesen

Durch mobile Geräte der Unternehmensklasse, die mit Barcode-Scannern ausgestattet sind, wie z.B. Smartphones für die Patientenversorgung, können Krankenhäuser ein datengestütztes Internet der Dinge aufbauen. So entsteht ein leistungsstarkes Informationssystem, das die Mitarbeiter sofort mit lebenswichtigen klinischen Daten verbindet – überall und zu jeder Zeit.

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Für Timothy Becker steht das Vorgehen der gematik sinnbildlich für ein behördlich getriebenes Entwicklungsprojekt (© VectorMine - stock.adobe.com)
Digitalisierung des Gesundheitswesens

ePA: „Kaum Grund zum Feiern“

In seinem Gastbeitrag anlässlich des einjährigen Jubiläums der elektronischen Patientenakte legt Timothy Becker den Finger in die Wunde. Nach seiner Meinung wird der Plan, immer mehr Anwendungen auf einer einzelnen Infrastruktur zu implementieren und deren Konzeption sowie praktische Ausgestaltung gleichzeitig auf möglichst viele Schultern zu verteilen, nicht aufgehen. Was ­Führungskräfte und Entwickler gleichermaßen bräuchten, sei ein besseres Verständnis für Dezentralisierung.

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