Etwa ein Drittel der Bevölkerung erkrankt jährlich psychisch. „Psychische Gesundheit geht uns alle an“, sagt Claudia Middendorf. Sie fordert politische Entscheidungsträger auf, beim Thema Zentralregister besonnen zu handeln und nicht von Einzelfällen auszugehen. (Bild: © tya – stock.adobe.com / KI-generiert)
Kritik: Stigma statt Sicherheit

Die Debatte um ein Zentralregister für psychisch kranke Menschen

Ein Zentralregister für psychisch Erkrankte soll mehr Sicherheit bringen – doch Kritiker sehen darin Grundrechtsrisiken und Stigmatisierung statt Schutz. Während Nordrhein-Westfalen auf präventive Unterstützungsangebote – von Betroffenen für Betroffene – setzt, gründet Hessen Task Forces zur Kontrolle potenziell gefährlicher Personen. Zugleich zeigt ein Blick auf das BKA: Auch bestehende Datensammlungen werfen Fragen zum Umgang mit Diagnosen und Datenschutz auf.

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