Ab 7. Dezember? Telefonische Krankschreibung: Schnellere Einführung als geplant

Von Natalie Ziebolz 1 min Lesedauer

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Die Möglichkeit, sich telefonisch krankschreiben zu lassen, könnte schon ab dem 7. Dezember realisiert werden. Der Hausarztverband hatte bereits Anfang der Woche zu diesem Schritt gedrängt, und auch Patienten und Patientinnen befürworten diese Art der Krankschreibung.

Durch die elektronische Krankschreibung können Arztpraxen entlastet werden.(Bild:  Syda Productions – stock.adobe.com)
Durch die elektronische Krankschreibung können Arztpraxen entlastet werden.
(Bild: Syda Productions – stock.adobe.com)

Die Möglichkeit, sich dauerhaft telefonisch krankschreiben zu lassen, könnte schneller kommen als gedacht – voraussichtlich bereits ab dem 7. Dezember, wie das ARD Hauptstadtstudio berichtet. Ursprünglich war die Einführung erst für Ende Januar 2024 geplant.

Bereits am Dienstag hatte der Hausärztinnen- und Hausärzteverband angesichts steigender Infektionszahlen auf eine zügigere Wiedereinführung gedrängt. Es sei nicht nachvollziehbar, dass dies noch nicht geschehen sei, erklärte der Bundesvorsitzende des Verbandes, Markus Beier, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die Krankschreibung per Telefon wäre aus seiner Sicht schon in diesem Winter eine dringend notwendige Entlastung für die Hausarztpraxen gewesen.

Mit der Einführung der Regelung wäre es dann möglich, dass Patienten und Patientinnen eine erstmalige Krankschreibung bei einer akuten Erkrankung nicht mehr nur in der Praxis oder per Videosprechstunde erhalten, sondern einmalig auch per Telefon.

Zustimmung in der Bevölkerung ist hoch

In der Bevölkerung stößt dieser Plan auf eine hohe Zustimmung, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov zeigt. 34 Prozent der Umfrageteilnehmer sind „voll und ganz“ für diesen Schritt, 33 Prozent befürworten ihn „eher´“. Lediglich 20 Prozent lehnen die telefonische Krankschreibung voll und ganz ab.

Für die Umfrage wurden am 29. November 3755 Menschen ab 18 Jahren befragt.

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