Kompetenz auf Rädern Transfermobil bringt Pflege-Innovationen vor Ort

Von Nicola Hauptmann 1 min Lesedauer

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Einsteigen und digitale Lösungen für die Pflege kennenlernen: Baden-Württemberg hat seit kurzem ein Transfermobil im Einsatz. Damit können Pflegekräfte vor Ort Pflege-Innovationen ausprobieren.

Leonie Dirks, Amtschefin des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration, übergibt Prof. Dr. Daniel Buhr vom Landeskompetenzzentrum Pflege & Digitalisierung die Fahrzeugschlüssel des Transfermobils. (© Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg)
Leonie Dirks, Amtschefin des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration, übergibt Prof. Dr. Daniel Buhr vom Landeskompetenzzentrum Pflege & Digitalisierung die Fahrzeugschlüssel des Transfermobils.
(© Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg)

Wenn die Pflegenden nicht zum Kompetenzcenter kommen können, kommt das Kompetenzcenter zu den Pflegenden: Baden-Württemberg hat 2020 ein Landeskompetenzcenter Pflege- und Digitalisierung in Tübingen eingerichtet, um Innovationen und digitale Lösungen in die Praxis zu bringen. Für den Besuch fehlt Pflegekräften aber oft einfach die Zeit. Deshalb wurde jetzt ein Transfermobil für den Vor-Ort-Einsatz ausgestattet. Für viele Pflegekräfte seien zeitintensive Schulungen mit langen Anfahrtswegen kaum zu bewerkstelligen, erklärte die Amtschefin des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg, Leonie Dirks: „Mit dem Transfermobil erreichen wir diese Gruppe nun deutlich besser.“

Das Kompetenzangebot auf Rädern ist vielfältig: Exoskelette und Innovationen für Menschen mit Demenz gehören ebenso dazu wie TI-Referenzumgebungen und VR-Lösungen für die Weiterbildung. Prof. Dr. Daniel Buhr und Prof. Dr. Udo Weimar vom Landeskompetenzzentrum Pflege & Digitalisierung sehen darin neue, partizipative und flexible Möglichkeiten für den Transfer von Wissen, Erfahrungen und Erkenntnissen: „Gerade im Bereich der Digitalisierung, die für viele von uns oft sehr abstrakt erscheint, hat sich das Prinzip des kontextsensitiven Erlebens bewährt.“ Chancen und Risiken neuer Lösungen ließen sich mit Lehr-Lern-Modulen leichter und realistischer darstellen. Gemeinsam entwickelte Szenarien weckten Interesse und Lust auf Neues, sie „fördern die kritische Reflexion und tragen auch zur Akzeptanz von Neuerungen bei“, so die Einschätzung der Experten.

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