Hamburg UKE wird Zentrum für Intensivmedizin

Von Nicola Hauptmann 1 min Lesedauer

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Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) ist als Zentrum für Intensivmedizin ausgewiesen. Daraus leiten sich auch Aufgaben in der überregionalen Versorgung ab, wie etwa die Unterstützung anderer Krankenhäusern durch Telekonsile.

Das UKE kann mit 10 modern ausgestatteten Intensivstationen, jeweils spezialisiert auf die Behandlung bestimmter Erkrankungen, einem Facharztteam mit Zusatzqualifikationen in Intensivmedizin und spezialisiertem Pflegepersonal die durchgehend verfügbare Patientenversorgung gewährleisten. (© Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf)
Das UKE kann mit 10 modern ausgestatteten Intensivstationen, jeweils spezialisiert auf die Behandlung bestimmter Erkrankungen, einem Facharztteam mit Zusatzqualifikationen in Intensivmedizin und spezialisiertem Pflegepersonal die durchgehend verfügbare Patientenversorgung gewährleisten.
(© Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf)

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) erfüllt die Anforderungen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) und wurde als Zentrum für Intensivmedizin anerkannt. Die Zertifizierung – als Ergebnis einer multiprofessionellen und interdisziplinären Versorgung – unterstreiche noch einmal deutlich, wie wichtig die Zusammenarbeit aller beteiligten Fachbereiche und die Kooperation mit externen Netzwerkpartnern sei, so Prof. Dr. Stefan Kluge, Direktor der Klinik für Intensivmedizin des UKE.

Was von einem Zentrum der Intensivmedizin erwartet wird:

Zentren für Intensivmedizin sind vergleichsweise neu, ein Beschluss des G-BA vom Oktober 2023 machte den Weg dafür frei. Zu den Voraussetzungen für die Anerkennung als Zentrum für Intensivmedizin gehören:

  • mindestens 30 High-Care-Intensivbetten,
  • eine durchgehende Aufnahmebereitschaft für Akutfälle und
  • eine 24/7-Verfügbarkeit schnittbildgebender radiologischer Verfahren (CT und MRT).
  • Aus einer Liste von Fachdisziplinen müssen mindestens zehn jederzeit in Rufbereitschaft (mit Facharztstatus) verfügbar sein; weiterhin muss eine Fachärztin oder ein Facharzt mit der Zusatz-Weiterbildung „Palliativmedizin“ verfügbar sein.
  • Zudem sind Mindestfallzahlen, Anforderungen an die apparative Ausstattung, Forschungstätigkeit und Qualitätssicherung vorgegeben.

Zusätzlich zur hochspezialisierten Patientenversorgung im eigenen Haus können Zentren für Intensivmedizin auch besondere Aufgaben übernehmen, wie die Beratung anderer Krankenhäuser über telemedizinische Fallkonferenzen, Visiten und Konsile sowie Fort- und Weiterbildungsangebote. Für diese besonderen Zusatzleistungen erhalten die Zentren für Intensivmedizin finanzielle Zuschläge.

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