IT-Sicherheit Was für PKI und Identitäts- und Zugriffsverwaltung spricht

Von Stephan Augsten 2 min Lesedauer

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Für Krankenhäuser ist die Digitalisierung Fluch und Segen zugleich: Einerseits können digitalisierte Prozesse die medizinische Versorgung verbessern und Beschäftigte entlasten. Andererseits ergeben sich neue Angriffsvektoren für Cyberangriffe. Eine Publik-Key-Infrastruktur in Kombination mit Identity- und Access-Management bildet für die achelos GmbH das Fundament, um den neuen Sicherheitsanforderungen zu genügen.

Die Digitalisierung im Healthcare-Bereich eröffnet leider auch neue Einfallstore für Cyberangriffe.(Bild:  © leowolfert - stock.adobe.com)
Die Digitalisierung im Healthcare-Bereich eröffnet leider auch neue Einfallstore für Cyberangriffe.
(Bild: © leowolfert - stock.adobe.com)

Um massiven Störungen im Klinikalltag und dem Verlust sensibler Daten im Zuge immer häufigerer Cyberattacken vorzubeugen, hält die achelos GmbH zunehmende Investitionen in Sicherheitsmaßnahmen für unerlässlich. Grundbausteine einer IT-Sicherheitsstrategie sei dabei die Einführung einer Public-Key-Infrastruktur (PKI) in Verbindung mit einem Identity- und Access-Management (IAM).

Die PKI bietet demnach grundlegende Schutzmechanismen für die interne und externe Kommunikation. Sie nutzt asymmetrische Kryptografie, bei der für jede Verbindung zwischen Kommunikationspartnern – beispielsweise zwischen Ärzten und Labormitarbeitern – ein öffentlicher und ein privater Schlüssel erforderlich sind. Digitale Zertifikate gewährleisteten die Authentizität der Kommunikationspartner, wobei dank des Bezugs zu Vorgängerzertifikaten ein sicherer Zertifizierungspfad entsteht. Die bestehenden Device Identities der Medizingeräte werden als Einmalzertifikate herangezogen, bei Hard- und Software-Updates oder auch der Kommunikation mit anderen Geräten und Systemen werden wiederum Folgezertifikate generiert. Auf diese Weise ließen sich unbefugte Zugriffe und Datenmanipulationen verhindern und Angriffsvektoren schließen.

Zusätzlich zur PKI empfehle achelos die Einführung eines IAM-Systems, um nicht-autorisierte Zugriffe auf Geräte und Systeme zu verhindern. Im hektischen Klinikalltag sollten Log-ins jedoch bequem gestaltet sein. Daher setzten viele Kliniken auf Smartcards oder FIDO-Token. Diese böten eine „perfekte Balance zwischen Sicherheit und Komfort“, so achelos. Durch das Einstecken oder Auflegen des Tokens könnten Nutzer auf Patientendaten zugreifen, und das Gerät werde automatisch gesperrt, wenn das Token entfernt werde.

Vor der Implementierung von PKI und IAM sei es ratsam, eine Sicherheitsanalyse durchzuführen. Penetrationstests könnten dabei helfen, Schwachstellen im System zu identifizieren. Doch achelos stellt auch klar, dass die Sicherheit eines Systems maßgeblich von den Anwendenden abhänge. Awareness-Schulungen könnten helfen, das Bewusstsein für Sicherheitsrisiken beim Personal zu schärfen.

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