Definition Was sind Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung (DZG)?

Von WinterTho 2 min Lesedauer

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Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung vereinen variantenreiche Organisationen, um Volkskrankheiten effektiv zu bekämpfen. An sehr vielen Standorten bauen die DZG mit schlagkräftigen Strukturen in Deutschland langfristige Kooperationen auf.

DZG für effektive Zusammenarbeit im Kampf gegen Volkskrankheiten.(Bild:  scyther5, Getty Images via Canva.com)
DZG für effektive Zusammenarbeit im Kampf gegen Volkskrankheiten.
(Bild: scyther5, Getty Images via Canva.com)

Die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung sind Forschungsorganisationen, die bei der Bekämpfung von Volkskrankheiten verschiedene Fachdisziplinen und Institutionen miteinander bündeln. Damit wollen die DZG dafür sorgen, dass durch Translation gemeinsame Forschungsergebnisse für eine verbesserte Gesundheitsversorgung genutzt werden. Mit zahlreichen Medizinern und Wissenschaftlern ziehen die Gesundheitszentren hierfür an einem Strang.

Viele DZG für die verschiedenen Volkskrankheiten

Unter den Zentren der Gesundheitsforschung in Deutschland verwendet mit dem Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung eine Forschungsorganisation eine abweichende Bezeichnung. Dieses Forschungszentrum ist unter der Abkürzung DKTK bekannt. Darüber hinaus tragen Organisationen für die folgenden Volkskrankheiten und Bereiche der Gesundheitsforschung die offizielle Bezeichnung „Deutsches Zentrum“:

  • Kinder- und Jugendgesundheit (DZKJ),
  • Diabetesforschung (DZD),
  • Infektionsforschung (DZIF),
  • Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK),
  • Lungenforschung (DZL),
  • Psychische Gesundheit (DZPG),
  • Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE).

Schlagkräftige Strukturen als Grundlage

Für eine erfolgreiche Bündelung der Forschung in den Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung bilden schlagkräftige Strukturen eine wichtige Grundlage. Die DZG führen damit Partner aus sehr verschiedenen Bereichen zusammen. Dabei ist die Universitätsmedizin genauso wie außeruniversitäre Einrichtungen berücksichtigt.

Kooperation mit variantenreichen Partnern in den DZG

Neben den Universitätsmedizinern und Instituten beziehen die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung auch die Pharmaindustrie ein. Zugleich berücksichtigen die Forschungszentren bedeutende Patientenverbände, um die Perspektive der behandelten Menschen im Blick zu behalten. Mit der Politik und regulatorischen Behörden kooperieren die DZG ebenso.

Förderungen durch Bund und Länder

Die Forschungsorganisationen werden in Deutschland durch den Staat auf unterschiedlichen Wegen gefördert. Besonders wichtig ist die Förderung des Bundes über das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das 2009 mit dem Aufbau der ersten Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung begonnen hat. Darüber hinaus unterstützen die Bundesländer die Gesundheitszentren mit weiteren Mitteln.

Nutzung von zahlreichen Standorten für alle DZG

Jedes Deutsche Zentrum der Gesundheitsforschung geht mit seinen Aktivitäten weit über einzelne Hauptstandorte hinaus. Insgesamt sind die DZG an mehr als 40 Standorten aktiv. Dort vereinen wiederum ungefähr doppelt so viele außeruniversitäre sowie universitäre Partner die Expertise und Ressourcen.

DZG-Vernetzung durch Möglichkeiten der Digitalisierung

Mit den Möglichkeiten der Digitalisierung im Gesundheitswesen vernetzen sich die DZG-Partner. Damit verzahnen die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung die patientenorientierte Forschung mit der Grundlagenforschung. Effektive Zusammenarbeit wird hierdurch nachhaltig erleichtert.

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