Definition Was sind SASE (Secure Access Service Egde)-Lösungen?

Von AHe 2018 2 min Lesedauer

Secure Access Service Edge (SASE) ist eine Lösung, die softwaredefinierte Netzwerkfunktionen mit durch Cloud bereitgestellte Sicherheitsfunktionen kombiniert. Unternehmen und Organisationen werden somit dabei unterstützt, ihre dynamischen Zugangs- und Sicherheitsanforderungen zuverlässig zu erfüllen.

SASE sorgt für zuverlässige Verbindung an allen Standorten.(Bild:  aga7ta – stock.adobe.com)
SASE sorgt für zuverlässige Verbindung an allen Standorten.
(Bild: aga7ta – stock.adobe.com)

Im Jahr 2019 führte Gartner den Begriff „Secure Access Service Edge“ (SASE) ein, um Netzwerkfunktionen, Netzwerksicherheit und WAN-Funktionen unter einen Hut zu bringen. Mit dieser ambitionierten Lösung soll es Unternehmen gelingen, ihre Netzwerkleistung zu steigern und mehr Transparenz sowie Kontrolle in ihrer IT-Umgebung zu schaffen.

Funktionsweise von SASE

Der Datenverkehr auf den Endgeräten wird an einem in der Nähe befindlichen Point of Presence (POP) geprüft und von da aus an das Ziel geleitet. Dies ermöglicht den Usern einen effizienten Zugriff auf die Daten. Dabei wird der gesamte Netzwerk-Traffic geschützt.

Gründe für den zunehmenden Bedarf

Im digitalen Zeitalter brauchen Unternehmen unabhängig vom Ort der User den unmittelbaren und ununterbrochenen Zugang zu Netzwerk- und Cloud-basierten Daten. Mittlerweile Zeit spielt sich mehr User-Traffic in Cloud-Diensten als in Rechenzentren ab. Dies ist der Ansatz der Secure Access Service Egde-Lösungen.

Mehrwert für die User

Der Mehrwert durch SASE für die User besteht darin, dass Endgeräte und Systeme unabhängig vom Ort mit den Anwendungen verbunden sind. Auf diese Weise werden IT-Netzwerke in Unternehmen zukunftsfest.

SASE Mehrwerte im Überblick

  • Mehr Agilität,
  • Skalierbarkeit,
  • reduzierte Komplexität,
  • starke User Experience,
  • Schutz vor Cyberbedrohungen.

SASE Modelle

Unternehmen, die sich für SASE entscheiden, können zwischen verschiedenen Bezugsmodellen wählen.

Cloud-native SASE

Bei diesem Modell werden sämtliche Netzwerk- und Sicherheitsservices über eine Cloud bereitgestellt. Als On-Premises-System ist lediglich ein kleines Hardware Device erforderlich, das die Verknüpfung mit der Cloud herstellt. Cloud-native SASE eignet sich optimal für Organisationen mit vielen dezentralen Einheiten (Zweigstellen oder Filialen), zum Beispiel Finanzdienstleister oder Firmen in der Retail-Branche. Die Nutzern an allen Standorten (einschließlich Telearbeit) erhalten dabei die gleichen Sicherheits- und Netzwerkservices, die auch in der Zentrale gegeben sind.

Cloud-managed On-Premises

Cloud-managed On-Premises ist lokal auf den Rechnern und Servern installiert und wird somit im eigenen Unternehmen betrieben. Dieses Modell ist besonders für solche Organisationen geeignet, bei denen zahlreiche Teammitglieder in der gleichen Umgebung beschäftigt sind. Daher sind zum Beispiel der Healthcare-Sektor inklusive e-Health und die industrielle Produktion typische Einsatzbereiche.

SASE ist anpassungsfähig

Sobald ein Unternehmen wächst, ist die Anpassung des Netzwerks erforderlich. Zugleich steigen die Anforderungen an die Sicherheitsmaßnahmen. Mit dem Cloud-basierten Modell von SASE ist die automatische Aktualisierung der Sicherheitsstandards gewährleistet.

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