Definition Was versteht man unter Straight-Through-Processing (STP)?

Von WinterTho 2 min Lesedauer

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Straight-Through-Processing ermöglicht eine Informationsverarbeitung mit minimierten Interaktionen. Moderne Softwaresysteme bieten durch das STP-Konzept mit optimierten Abläufen in der Wirtschaft ebenso wie im Gesundheitswesen wichtige Vorteile.

STP-Konzept werden für Informationsverarbeitung ohne Interaktionen eingesetzt.(Bild:  scyther5, Getty Images via Canva.com)
STP-Konzept werden für Informationsverarbeitung ohne Interaktionen eingesetzt.
(Bild: scyther5, Getty Images via Canva.com)

Straight-Through-Processing ist ein Konzept, mit dem möglichst ohne notwendige Interaktionen Informationen verarbeitet werden sollen. Zugleich besteht das Ziel von STP darin, Medienbrüche mit notwendigen Übertragungen auf andere Informationsmedien zu vermeiden. Insgesamt verringert das Konzept die Anzahl der erforderlichen menschlichen Eingriffe während der Informationsverarbeitung im Idealfall auf ein Minimum.

STP als durchgehende Datenverarbeitung mit automatisierten Prozessen

Im deutschen Sprachraum ist Straight-Through-Processing auch als durchgehende Datenverarbeitung unter der Abkürzung DDV bekannt. Durch die Anwendung des Konzepts werden Abläufe so weit wie möglich automatisiert. Im optimalen Szenario gelingt damit eine Vollautomatisierung. Dabei sind in einer Einrichtung oft interne und externe Prozesse miteinander vernetzt.

Relevanz von Straight-Through-Processing in zahlreichen Einsatzgebieten

Ursprünglich kommt der Begriff Straight-Through-Processing aus der Informatik. Das Konzept lässt sich aber auch in viele andere Bereiche übertragen und bleibt dort wegen der notwendigen Systeme eng mit der IT verknüpft. STP spielt beispielsweise in der Wirtschaft genauso wie im Gesundheitswesen eine große Rolle.

Effektive Abläufe durch Umsetzung des STP-Konzepts mit modernen Systemen

Moderne Softwaresysteme bieten verschiedenen Einrichtungen durch Straight-Through-Processing entscheidende Vorteile. Nutzer können mit der Automatisierung sehr viel Zeit einsparen. Zugleich reduzieren sich mit dem STP-Konzept die Kosten für die Durchführung der Prozesse.

Hierfür sind in erster Linie die folgenden STP-Vorteile verantwortlich:

  • Beschleunigung der Abläufe,
  • Verbesserung der Genauigkeit bei Prozessen,
  • Reduzierung der Fehleranfälligkeit durch verringerte Interaktionen,
  • Verzicht auf Papier.

Stetige Weiterentwicklung der Technologie für Straight-Through-Processing

Systeme für Straight-Through-Processing werden stetig weiterentwickelt. IT-Experten wollen mit der Optimierung der Prozesse die notwendigen Interaktionen weiter verringern. Dabei ist es unter anderem entscheidend, unterschiedliche Systeme besser miteinander zu vernetzen.

STP-Einsatz im Gesundheitswesen für eine verbesserte Patientenversorgung

Im Rahmen der Digitalisierung im Gesundheitswesen kommt Straight-Through-Processing vor allem für die Verbesserung der Patientenversorgung zum Einsatz. Gesundheitseinrichtungen profitieren ganz besonders davon, mit STP die notwendigen Interaktionen und dementsprechend die Fehlerquellen zu minimieren. Das Konzept vermeidet beispielsweise, dass wichtige Informationen zur Behandlung der Patienten wegen eines menschlichen Übertragungsfehlers verfälscht werden.

Variantenreiche Beispiele zum E-Health-Einsatz von Straight-Through-Processing

Es gibt variantenreiche Beispiele für die Verwendung von Straight-Through-Processing im Zusammenhang mit E-Health-Plattformen. Mit dem STP-Konzept sind während der digitalen Anforderung eines Arzneimittels seltener Interaktionen notwendig. Missverständnisse bei Terminvereinbarungen bleiben mit Straight-Through-Processing ebenfalls vermeidbar. Zugleich ist eine automatisierte Übermittlung der Befunde, Patientenakten und Telemedizin-Gesundheitsdaten vorteilhaft.

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