Definition Was versteht man unter Telemonitoring?

Von Simone 2 min Lesedauer

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Die Digitalisierung hat zahlreiche Bereiche stark verändert und bietet auch im Gesundheitswesen große Vorteile. E-Health, das heißt, digitale Gesundheitsanwendungen, werden zukünftig zum neuen Standard. Telemonitoring ist auf dem Vormarsch.

Telemonitoring: Kontrolle und Auswertung von Gesundheitsdaten aus der Ferne.(Bild:  scyther5, Getty Images via Canva.com)
Telemonitoring: Kontrolle und Auswertung von Gesundheitsdaten aus der Ferne.
(Bild: scyther5, Getty Images via Canva.com)

Für die Diagnose und Überwachung von Krankheitsverläufen müssen häufig Gesundheitswerte ermittelt werden, wie:

  • Blutdruck,
  • Puls,
  • Blutzuckerspiegel,
  • Körpertemperatur,
  • Körpergewicht,
  • Herz- und Hirnströme,
  • Lungenfunktion,
  • Augeninnendruck.

Meist geschehen die Messungen der Werte in der Arztpraxis oder im Krankenhaus, aber unregelmäßig überprüft sind sie oftmals nicht aussagekräftig. Telemonitoring ermöglicht es Ärzten, diese Werte aus der Ferne zu überprüfen und, falls notwendig, die Behandlung verschiedener Patientengruppen rasch anpassen zu können. Die digitale Messung deckt ein sehr breites Anwendungsspektrum ab und unterstützt eine schnelle und sichere Versorgung der Patientengruppen in unterschiedlichsten Bereichen.

Wie funktioniert Telemonitoring?

Zum Einsatz kommen oft mobile Messgeräte. Zur Erfassung können Patienten auch Apps nutzen, in die die gemessenen Werte eingetragen und per Funk oder Internet übermittelt werden. Apps sind ebenso dazu in der Lage, die Informationen auszuwerten und Hinweise zu geben, was beispielsweise bei lebensbedrohlichen Entwicklungen überaus vorteilhaft ist. Beim Online-Monitoring werden die Gesundheitswerte mithilfe elektronischer Sensoren gemessen und digital übertragen. Die ermittelten Werte können zudem in die elektronische Patientenakte einfließen. Der Arzt/die Ärztin wählt eine geeignete Telemonitoringlösung.

Für wen eignet sich Telemonitoring?

Damit lassen sich gesundheitliche Entwicklungen besser und schneller erkennen und die Behandlungen effizienter gestalten, insbesondere bei chronischen Erkrankungen, wie Bluthochdruck, chronischer Herzinsuffizienz, Asthma oder Diabetes. Telemonitoring kann die Lebensqualität und Prognose deutlich verbessern. Von Vorteil ist diese digitale Anwendung zudem für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder körperlichen Beeinträchtigungen, für chronisch kranke Personen, die in ländlichen Regionen wohnen, sowie für Bewohner eines Pflegeheims, die engmaschiger betreut werden können. Bei ansteckenden Krankheiten kann die Zahl der Kontakte damit verringert werden. Auch zur Vorbeugung und Nachsorge bei der Kontrolle des Heilungsprozesses eignet sich Telemonitoring gut. Es bietet sowohl auf der Arzt- als auch Patientenseite viele Vorteile und geht immer mit Entlastungen und Kosteneinsparungen einher.

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