Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit Aus BZgA wird BIÖG

Von Johannes Kapfer 1 min Lesedauer

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Seit Mitte Februar firmiert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unter neuem Namen. Neben der Umbenennung ist insbesondere der Bereich Prävention beim BIÖG in den Vordergrund gerückt.

Öffentliche Gesundheit und Prävention sollen das Steckenpferd des BIÖG sein.(©  Andrey Popov - stock.adobe.com)
Öffentliche Gesundheit und Prävention sollen das Steckenpferd des BIÖG sein.
(© Andrey Popov - stock.adobe.com)

Spätestens seit der Covid-19 Pandemie ist das kollektive Bewusstsein für gesundheitliche Aufklärung und vor allem Präventionsmaßnahmen signifikant gewachsen. Insbesondere das Robert Koch-Institut (RKI) hatte große Anteile daran, die Folgen der Pandemie für die Gesamtbevölkerung möglichst gering zu halten. In der Präambel der „Kooperationsvereinbarung zwischen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und dem Robert Koch-Institut zur Stärkung der Öffentlichen Gesundheit“ vom 13. Februar 2025 heißt es wörtlich, dass die öffentliche Gesundheit von einer „besseren Zusammenarbeit und Abstimmung der involvierten Akteurinnen und Akteure in allen Bereichen sowie auf der Bundes-, Länder- und kommunalen Ebene“ profitiert. Weiterhin wird darin betont, dass sich die BZgA sowie das RKI unter anderem in den Bereichen Epidemiologie, Prävention, Gesundheitsförderung, Gesundheitsschutz und Gesundheitskommunikation ideal und komplementär ergänzen, weswegen eine engere Verzahnung der beiden Institutionen in beiderseitigem und vor allem nationalen Interesse liege. Dazu wird ein Steuerungsgremium Öffentliche Gesundheit geschaffen, welches – auch außerhalb von Krisenzeiten – interdisziplinär besetzt werden soll und unter anderem auch die Zusammenarbeit mit dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) koordinieren soll.

In diesem Zuge benennt sich die BZgA auch in Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) um. Es soll den Bürgerinnen und Bürgern künftig einen multiperspektivischen Blickwinkel auf das Gesundheitswesen bieten und Strukturen schaffen, welche der Resilienz und besseren Vernetzung des ÖGD dienlich sein sollen.

Weitere zukünftige Aufgabenbereiche des neu gegründeten Bundesinstituts werden neben der Aufklärungsarbeit in Bildungsstätten auch die Bereitstellung von ganzheitlichen Informationsangeboten für die Bürgerinnen und Bürger sowie den Austausch mit nationalen wie internationalen Expertengremien rund um den Bereich Public Health darstellen.

Das BIÖG ist von nun an über die offizielle Webseite www.bioeg.de erreichbar.

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