Feedback erwünscht bvitg: ePA-Module pünktlich in den Praxen

Von Nicola Hauptmann 1 min Lesedauer

Die Industrie hat geliefert: Freischalttermine und weitere Informationen zu den ePa-Modulen hat der Bundesverband Gesundheits-IT in einer Übersicht zusammengefasst. Praxen sollten die verbleibende Zeit für Feedback nutzen, empfiehlt die KBV.

Der bvitg sieht die Weiterentwicklung der ePA als „ein gemeinschaftliches Projekt, an dem die gematik als spezifizierende und prüfende Stelle, die umsetzende Industrie und die Praxen gemeinsam arbeiten“. (Bild:  sh99 – stock.adobe.com)
Der bvitg sieht die Weiterentwicklung der ePA als „ein gemeinschaftliches Projekt, an dem die gematik als spezifizierende und prüfende Stelle, die umsetzende Industrie und die Praxen gemeinsam arbeiten“.
(Bild: sh99 – stock.adobe.com)

An der Auslieferung der Module für die Praxisverwaltungssysteme (PVS) sollte der Start der „ePA für alle“ nicht scheitern: Zumindest die im Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V. organisierten Unternehmen haben ihre ePA-Module bereits ausgeliefert bzw. die Auslieferung zu Beginn des dritten Quartals zugesagt. Eine entsprechende Liste hat der Verband jetzt veröffentlicht. Darin sind neben den Terminen der Freischaltung auch weitere Informationen der Hersteller enthalten. Demnach stehen die Anbieter den Anwendern auch bei der Implementierung und bei Fragen zur Seite. Rückmeldungen zur ePA-Nutzung in der Praxis würden „in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess“ durch die Anbieter bewertet und in die Systeme integriert.

Somit seien die technischen Voraussetzungen und die begleitenden Informations- und Schulungsangebote für die ePA flächendeckend vorhanden. Mit der elektronischen Medikationsliste sei auch bereits ein konkreter Mehrwert spürbar. In den Ausbaustufen sollen dann Funktionserweiterungen folgen.

Den Ausbau der „bestehenden Weiterbildungsangebote zu rechtlichen, wirtschaftlichen und behandlungsbezogenen Aspekten der ePA“ und die Beantwortung von Fragen der Ärztinnen und Ärzte sieht der Verband wiederum „in der primären Verantwortung der ärztlichen Selbstverwaltung und Standesvertretung“.

KBV: Testen und Feedback geben

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) informierte, dass die Bereitstellung der bvitg-Daten zum ePA-Rollout auf ihre Initiative hin erfolgt sei. Die KBV wolle für Praxen weitere Informationen bereitstellen und dazu selbst die Nicht-Mitgliedsunternehmen um Auskunft bitten. KBV-Vorstandsmitglied Dr. Sibylle Steiner empfiehlt Ärzten und Psychotherapeuten, die ePA zu testen und ihren PVS-Herstellern Feedback zu geben, um noch vor der verpflichtenden Nutzung ab Oktober weitere Verbesserungen an der Software zu erreichen.

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