Rückblick

Die Highlights der DMEA 2025

< zurück

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

Prof. Dr. Karl Broich, Präsident des BfArMs (rechts), im Gespräch mit unserer Redaktion am Stand auf der DMEA 2025.(© BfArM)
Prof. Dr. Karl Broich, Präsident des BfArMs (rechts), im Gespräch mit unserer Redaktion am Stand auf der DMEA 2025.
(© BfArM)

Er betonte, dass aufgrund der anonymisierten Daten keine Rückverfolgung auf Patienten möglich sei. Transparenz und somit auch Vertrauen zu schaffen sei ihnen besonders wichtig gewesen. Deshalb arbeiten sie mit Datenschutz- und Datensicherheitsbehörden zusammen, zum Beispiel mit dem BSI und dem BfDI. Außerdem ist das Forschungsdatenzentrum auch öffentlich zugänglich. Die Daten können innerhalb einer sicheren IT-Umgebung von Forschenden genutzt werden. Zunächst muss ein Antrag gestellt werden. Anschließend wird ersichtlich, welche Institutionen und Unternehmen aktuell Forschungen betreiben.

Auch Dirk Wahlefeld, Manager Unimate Tech Services bei der Imprivata GmbH, stimmte zu, dass das Bewusstsein für eine sichere IT-Landschaft zunehmend wächst. Er sagte: „Aus den vielen Gesprächen auf der DMEA wurde klar, dass Organisationen IT-Sicherheit nicht mehr als punktuelle Maßnahme verstehen. IT-Sicherheit wird kontinuierlich als strategische und vorausschauende Initiative betrachtet.“ Dabei zeichneten sich für ihn vor allem zwei Trends auf der Gesundheitsmesse ab: Zum einen könne eine moderne Krankenhauslandschaft nicht auf die digitale Unterstützung und digitale Transformation verzichten – und das betreffe auch den erweiterten Anwendungskreis wie beispielsweise das Patientenmanagement und die Medizingeräteverwaltung. Außerdem werde die IT-Sicherheit in der heutigen Bedrohungslage als essenziell angesehen.

Am Gemeinschaftsstand Bayern

Am Stand „Bayern“ waren unterschiedlichen Themenschwerpunkte vertreten: darunter KI in der Radiologie, DNA-Analyse zur Verabreichung von Medikamenten (PGXperts) und Arzneimitteltherapie zu IT in der Klinik-Landschaft. Wie können beispielsweise Patientenportale in Einrichtungen integriert werden? Sebastian Hilke von Bayern Innovativ stellte die spannendsten Projekte vor.

Am Gemeinschaftsstand Bayern. Im Interview mit Bayern innovativ.(© Serina Sonsalla / Vogel IT-Medien)
Am Gemeinschaftsstand Bayern. Im Interview mit Bayern innovativ.
(© Serina Sonsalla / Vogel IT-Medien)

Eines dieser Projekte ist „Health Care BY Your Side“ (HCBYS). Innerhalb des Vorhabens unterstützt Bayern Innovativ sowohl Leistungserbringende als auch die Bevölkerung bei der Arbeit und Interaktion mit digitalen Versorgungslösungen. Bei den Bürgerinnen und Bürgern sei das ein wichtiger Punkt, da aktuell noch die Versuche zur ePA laufen. „Bei HCBYS gehen wir raus und erklären den Bürgerinnen und Bürgern, was die ePA ist, was sie kann und was nicht“, teilte Hilke mit. Mindestens einmal wöchentlich seien sie in unterschiedlichen Gruppen unterwegs und beantworten Fragen. „Wir stellen fest, dass ein hoher Bedarf an Aufklärung zu digitalen Lösungen wie der ePA vorhanden ist.“ Deshalb wollen sie die Aktion in Zukunft ausweiten und noch weitere digitale Versorgungslösungen aufnehmen wie Telemedizin, Videosprechstunden und ähnliches. „Es zeigt, wie wichtig Digitalisierung ist. Doch Technik muss funktionieren und dabei müssen wir die Bürger mitnehmen“, sagte er und betonte, dass besonders Seniorengruppen das Angebot sehr gut annehmen. Scheu nehmen und Digitalisierung näherbringen – das ist wichtig, und genau dafür wurde das Projekt ins Leben gerufen.

Noch mehr Einblicke in die DMEA 2025 gibt es in unserer Bildergalerie:

DMEA 2025
Bildergalerie mit 31 Bildern

(ID:50389135)

Jetzt Newsletter abonnieren

Wöchentlich die wichtigsten Infos zur Digitalisierung im Gesundheitswesen

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung