Positionspapier Digitaler Medikationsprozess: bvitg schlägt Verbesserungen vor

Von Nicola Hauptmann 1 min Lesedauer

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Der digitale Medikationsprozess braucht klare Strukturen: In einem aktuellen Positionspapier stellt der bvitg das Nebeneinander von elektronischem Medikationsplan und BMP in Frage und fasst Anforderungen an eine klar strukturierte digitale Medikation zusammen.

Mit dem elektronischen Medikationsplan können auch komplexe Dosierschemata abgebildet werden.(Bild: ©  han - stock.adobe.com / KI-generiert)
Mit dem elektronischen Medikationsplan können auch komplexe Dosierschemata abgebildet werden.
(Bild: © han - stock.adobe.com / KI-generiert)

Seit September 2025 ist der elektronische Medikationsplan (eMP) in der ePA verfügbar. Damit kann die Medikation detailliert dargestellt werden: Dosierangaben und Einnahmehinweise können hinzugefügt und auch sogenannte komplexe Dosierschemata abgebildet werden, die über die bisher mögliche Darstellung (1- bis 4-mal tägliche Einnahmen) im bundeseinheitlichen Medikationsplan (BMP) hinausgehen. Auch nicht verschreibungspflichtige Medikamente können ergänzt werden.

Die Einschränkungen des BMP dienten ursprünglich dem Zweck, Praxen und Kliniken nicht zu überfordern, inzwischen seien aber praktisch alle gängigen Primärsysteme in der Lage, Medikationspläne elektronisch zu erstellen, das Fortbestehen des BMP sei daher in Frage zu stellen, argumentiert der Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg) e. V. in seinem aktuellen Positionspapier.

Wichtig seien stattdessen einheitliche technische Vorgaben für den Medikationsplan sowie eine konsistente Darstellung der Medikationsinformationen online wie offline – auch vor dem Hintergrund, dass nicht alle Menschen eine ePA führen werden.

Das vollständige Positionspapier „Digitale Medikationsprozesse gemeinsam zukunftsfähig gestalten“ ist auf der bvitg-Website veröffentlicht.

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