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Durchgängige Patient Journey mittels digitaler Kommunikationslösungen

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Patient Journey durch digitale Kommunikationslösungen optimieren

Digitale Kommunikationstechnologien spielen sowohl für die individuelle Patient Journey als auch für den Austausch zwischen medizinischem Fachpersonal eine zentrale Rolle. Zudem bieten digitale Technologien neue Möglichkeiten in der Diagnostik und ermöglichen maßgeschneiderte Behandlungspläne.

Die Vernetzung der oben genannten Kontaktpunkte der Patient Journey kann durch bereits bestehende digitale Lösungen erfolgen. Viele medizinische Praxen setzen bereits auf Online-Plattformen, um Termine zu vergeben. Diese Plattformen ermöglichen es, administrative Fragen im Vorfeld zu klären, die Art der benötigten Untersuchung auszuwählen und Dokumente sicher auszutauschen. So können sich Patienten bei ihrem Arztbesuch ganz auf den medizinischen Vorgang konzentrieren, während Ärzte ihre Auslastung besser planen und durch rechtzeitige Erinnerungen Terminausfälle vermeiden können. Um die Patient Journey weiter zu optimieren, ist die Anbindung der hauseigenen Plattformen an spezielle All-in-One-Plattformen sinnvoll, welche freie Termine verschiedener Praxen zentral online verwalten. Dadurch können Patienten mit nur wenigen Klicks Termine für sich und sogar für Angehörige vor Ort oder als Videosprechstunde buchen, ohne manuell in mehreren Praxen nach freien Terminen suchen zu müssen.

Eine weitere Möglichkeit zur Vernetzung der Kontaktpunkte ist die Nutzung von zentralen Contact Centern oder Ansprechstellen. Diese bieten den Patienten die Möglichkeit, sich über allgemeine und konkrete Gesundheitsfragen zu informieren. Die Kommunikation funktioniert dabei sowohl telefonisch als auch per Chat oder E-Mail mit einem Mitarbeitenden oder einem Chatbot. Somit steht eine schnellstmögliche Wissensvermittlung für Patienten, Angehörige und alle, die sich informieren möchten, zur Verfügung.

Schließlich ist der Einsatz von speziellen, an die Healthcare-Branche angepassten mobilen Kommunikationslösungen empfehlenswert, um eine effektivere und datensichere Kommunikation zwischen Patienten, Ärzten und Pflegepersonal sicherzustellen. Obwohl die Unternehmensrichtlinien die Nutzung externer Messenger-Anbieter für den dienstlichen Gebrauch untersagen, nutzen immer noch viele Kliniken und Pflegeeinrichtungen Messenger wie WhatsApp für die interne Kommunikation. Dies kann sich jedoch aus Datenschutz- und Compliance-Gründen als problematisch erweisen. Mit Hilfe von bereits existierenden Healthcare-Apps können Patienten, Mitarbeiter und Tagesgäste sicher und datenschutzgerecht auf die für sie wichtigen Dienste wie Kontaktaufnahme zum Stationsarzt und Patienteninformationen zugreifen.

Offene Lösungen ermöglichen effiziente Zusammenarbeit

Zusammenfassend lässt sich sagen: Wenn die Akteure im Gesundheitswesen über den eigenen Tellerrand hinausschauen, um die gesamte Patient Journey mit allen Kontaktpunkten zu verstehen, hilft dies beiden Seiten. Eine durchgängige Vernetzung der Kontaktpunkte entlang der Patient Journey ist daher entscheidend für eine effektive und zufriedenstellende Patientenversorgung. Durch den Einsatz spezialisierter mobiler Kommunikationslösungen können Gesundheitseinrichtungen eine sichere und datenschutzkonforme interne Kommunikation gewährleisten und gleichzeitig mit vernetzten, patientenzentrierten Lösungen auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Patienten eingehen. Dies trägt wiederum zu einer besseren Beratungsqualität und letztlich zu einer höheren Patientenzufriedenheit bei.

Der Autor

Uwe Pranghofer ist Head of Healthcare Business bei der Avaya GmbH & Co. KG

Zur Webseite von Avaya

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