Moderne Medizin

Eine hybride ambulante Versorgung als Ziel

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Was können jene Mediziner und ihre Mitarbeitenden erwarten, die bei Doktor.de angestellt werden?

Kreimer: Speziell die abgebenden Ärzte erwartet in den letzten Jahren der geplanten Tätigkeit die Möglichkeit, gemeinsam mit uns am Aufbau einer hybriden Medizin von morgen mitzuwirken und unser Team, welches die digitalen Produkte entwickelt, tatkräftig durch ihre ärztlichen Kompetenzen und jahrelangen Erfahrungen im ambulanten Bereich zu unterstützen.

Neu angestellte Ärzte profitieren auf zwei Arten von einer Arbeit in einer Doktor.de-Partnerpraxis. Zum einen bieten sich ihnen die Vorteile einer angestellten Tätigkeit: ein sicheres Einkommen, eine­ Entlastung hinsichtlich der Gesamtverantwortung für das Per­sonal, der Einhaltung der (wechselnden) rechtlichen Rahmenbedingungen, der Ausstattung der technischen Praxisinfrastruktur oder anderen typischen Widrig­keiten einer Selbstständigkeit. Doktor.de ermöglicht zudem ein hohes Maß an örtlicher sowie zeitlicher Flexibilität, zum Beispiel das Arbeiten an unterschiedlichen Praxisstandorten des MVZ mit verschiedenen Wochenarbeitszeiten und Modi (physisch und digital). Wir unterstützen unsere Mitarbeiter dabei aktiv in ihrer Lebensplanung und binden sie in die Planung der digitalen Weiterentwicklung der Praxis mit ein.

Welches Konzept verfolgen Sie mit den übernommenen Praxen?

Kreimer: Das Ziel von Doktor.de ist es, eine ambulante Versorgung im allgemeinmedizinischen Bereich trotz bereits bestehendem Ärztemangel und bereits vorhandener regionaler Unterversorgung weiterhin zu gewährleisten. Wir verzahnen digitale und physische Medizin und modernisieren durch digitale Tools schrittweise die ­Praxisabläufe. Dies steigert die Effizienz, spart Zeit und bringt eine deutliche Entlastung der Mitarbeitenden sowie der Ärzte mit sich. Durch den digitalen Service über die Doktor.de-App können Patienten ebenfalls ortsunabhängig bei einfachen Erkrankungen telemedizinisch behandelt werden.

Dadurch, dass diese Bagatellfälle nicht mehr in die Praxen kommen müssen, führt dies neben der Entlastung der Praxen auch dazu, dass die Ärzte und MFA vor Ort sich wieder auf die Versorgung von schwerwiegenden Erkrankungen und Patienten mit höherem Beratungsbedarf fokussieren können.

Profitieren gerade ländliche ­Regionen von diesem Konzept?

Kreimer: Von unserem telemedizinischen Konzept profitieren Patienten, egal, wo sie sich geographisch befinden oder wohnen. ­Also auch in unterversorgten Regionen im ländlichen Raum, wo der Zugang zu Ärzten in der Primärversorgung schwieriger ist, da un­sere App für jeden Patienten zugänglich ist.

Hinsichtlich unserer eigenen Praxen übernehmen wir auch Standorte in Regionen, in denen es heute­ oder in absehbarer Zukunft einen Versorgungsmangel geben wird. Durch diese Übernahme wird die aktuelle Versorgungssituation im ersten Schritt gegen eine weitere Verschlechterung der Situation abgesichert. Durch die Idee, Praxen in offenen Planungsregionen zu suchen bzw. aufzubauen, die noch in erreichbarer Nähe zu den größeren städtischen Ballungs­gebieten liegen, erwartet Doktor.de, durch die begleitenden Vorteile für Ärzte – insbesondere der Flexibilität und der Möglichkeit, selektiv in unterversorgten Regionen tätig zu werden – eine größere Zahl an Medizinern und ärztlicher Zeit zu gewinnen, die in diesen Regionen eingesetzt werden können.

Auf der nächsten Seite: Status quo der Digitalisierung im Gesundheitswesen & Doktor.de als Vorreiter.

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