Expertenrat im Saarland Fünf Köpfe für die Krankenhausreform

Von Chiara Maurer 1 min Lesedauer

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Die geplante Krankenhausreform von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach stellt die Länder vor große Herausforderungen. Das Saarland hat deshalb nun ein Expertengremium ins Leben gerufen, das das Gesundheitsministerium bei Fragen zu Investitionen im Gesundheitsbereich beraten soll.

Die geplante Krankenhausreform stellt sowohl Kliniken als auch Ministerien vor Unsicherheiten.(©  Oles kanebckuu – Pexels via Canva.com)
Die geplante Krankenhausreform stellt sowohl Kliniken als auch Ministerien vor Unsicherheiten.
(© Oles kanebckuu – Pexels via Canva.com)

Die Zukunft der Krankenhäuser wird derzeit mit der geplanten Krankenhausreform heiß diskutiert. Das Saarland reagiert nun mit einem Expertenrat, der dem Gesundheitsministerium und dem Minister bei der Gestaltung der zukünftigen Krankenhauslandschaft beratend zur Seite stehen soll. Zunächst soll sich der Rat mit Fragen zu notwendigen Investitionen und damit verbunden mit der stationären Gesundheitsversorgung befassen. Das fünfköpfige Gremium unter der Leitung von Thomas Kleist, ehemaliger Staatssekretär im Gesundheitsministerium und langjähriger Intendant des SR, solle damit, so der saarländische Gesundheitsminister Magnus Jung, die Weichen für eine qualitativ hochwertige und flächendeckende Gesundheitsversorgung stellen.

Verschärft wird die aktuelle Lage derzeit außerdem durch die finanzielle Schieflage vieler Kliniken im Saarland. Bereits im vergangenen Jahr drängte die Krankenhausgesellschaft des Landes deshalb auf finanzielle Hilfen. Andernfalls drohe die Schließung von bis zu 20 Prozent der Kliniken in der Region, wie Thomas Jakobs, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft im Saarland betonte. So fehlten rund 100 Millionen Euro in den Krankenhauskassen.

„Im Moment haben wir ausreichend Geld, um die Anträge, die jetzt zur Entscheidung anstehen, auch tatsächlich finanzieren zu können. Wir erwarten natürlich, dass der Bund das umsetzt, was er schon zugesagt hat, sich an den Tranformationskosten zu beteiligen und einen neuen Strukturfonds aufzulegen“, erklärt der Vorsitzende des neuen Gremiums dazu.

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