Gleichberechtigter Zugang zu Leistungen „Gelebte Inklusion in der medizinischen Regelversorgung“

Von Chiara Maurer 1 min Lesedauer

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Bis zur digitalen Barrierefreiheit und noch weiter! Das Land Schleswig-Holstein unterstützt mit dem Fonds für Barrierefreiheit bereits seit vier Jahren Arztpraxen dabei, ihre Websites barrierefrei zu gestalten – das soll auch im kommenden Jahr so bleiben. Und auch die Praxen im Land sollen nun für jeden zugänglich gemacht werden.

Seit 2014 ist die Inklusion in der Landesverfassung in Schleswig-Holstein verankert. Hier: Fachtagung im Landtag zur Partizipation von Menschen mit Behinderungen.(©  Staatskanzlei SH)
Seit 2014 ist die Inklusion in der Landesverfassung in Schleswig-Holstein verankert. Hier: Fachtagung im Landtag zur Partizipation von Menschen mit Behinderungen.
(© Staatskanzlei SH)

Websites von Arztpraxen bieten den Patientinnen und Patienten Informationen zum Praxisteam, der Anfahrt und angebotenen Leistungen – wenn sie diese richtig bedienen und verstehen können. Gerade für Menschen mit Behinderung gestaltet sich das jedoch oft schwierig. Deshalb fördert das Land Schleswig-Holstein auch im kommenden Jahr weiterhin Arztpraxen beim Aufbau barrierefreier Websites. „Um einen gleichberechtigten Zugang zu Leistungen des Gesundheitssystems zu erhalten, müssen auch Menschen mit Behinderungen entsprechende Informationen im Internet wahrnehmen, verstehen und bedienen können. Barrierefreie Websites sind gelebte Inklusion in der medizinischen Regelversorgung“, so der Chef der Staatskanzlei und Digitalisierungsminister Dirk Schrödter.

Durch die neue Förderrichtlinie können Einzelpraxen, Gemeinschaftspraxen, Praxisgemeinschaften und Medizinische Versorgungszentren, die hausärztliche oder gynäkologische Leistungen erbringen, entsprechende Förderungen beantragen – auch für den Abbau von baulichen Barrieren in der Praxis.

„Seit 2019 unterstützen wir mit dem Fonds für Barrierefreiheit innovative Ansätze, um Barrieren abzubauen und Inklusion im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention zu fördern. Dafür haben wir bereits 13 Millionen Euro bewilligt. In den vergangenen vier Jahren ist es uns so gelungen, insgesamt 195 entsprechende Vorhaben zu unterstützen. Das ist ein großer Erfolg für die Menschen im Land“, so Schrödter. Für ihn ist aber noch nicht Schluss. Durch die neue Förderrichtlinie sollen nun weitere Barrieren abgebaut werden können.

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