Gesundheitsdateninfrastruktur MEDI:CUS GovTech Campus entwickelt Plattform für Gesundheitscloud in BaWü

Von Nicola Hauptmann 1 min Lesedauer

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Baden-Württemberg hat den GovTech Campus mit der Umsetzung der technischen Plattform für die geplante, landesweite MEDI:CUS-Gesundheitscloud beauftragt. Ziel ist ein offenes, digitales Ökosystem mit Tech-Unternehmen, Start-ups und IT-Dienstleistern, bei dem im Wettbewerb die besten Lösungen entwickelt werden.

Thomas Strobl, Minister des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen in Baden-Württemberg, zum Aufbau der Gesundheitscloud: „Mit dem GovTech Campus Deutschland haben wir nun einen innovativen und äußerst kompetenten Partner für die technische Umsetzung an unserer Seite.“  (©  Laurence Chaperon)
Thomas Strobl, Minister des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen in Baden-Württemberg, zum Aufbau der Gesundheitscloud: „Mit dem GovTech Campus Deutschland haben wir nun einen innovativen und äußerst kompetenten Partner für die technische Umsetzung an unserer Seite.“
(© Laurence Chaperon)

Im Februar hat das Kabinett in Baden-Württemberg den Aufbau einer landesweiten Gesundheitscloud beschlossen, jetzt ist die nächste Entscheidung gefallen: Der Auftrag für die technische Umsetzung der Plattform wurde an den GovTechCampus Deutschland vergeben.

Eine entsprechende Vereinbarung haben Baden-Württembergs Digitalisierungsminister Thomas Strobl und Vertreter des GovTech Campus Deutschland vergangenen Freitag in Berlin unterzeichnet. „Die medizinische Forschung lebt davon, Daten digital zu erheben, zu verknüpfen und auszuwerten. Kurz gesagt: Daten können Leben retten“, so Strobl. Mit dem Aufbau der cloudbasierten Gesundheitsdateninfrastruktur MEDI:CUS soll das in Baden-Württemberg umgesetzt werden.

MEDI:CUS steht für: Medizindaten-Infrastruktur: cloudbasiert, universell, sicher. Die geplante Gesundheitsdateninfrastruktur soll standort- und sektorenübergreifend arbeiten, somit die Diagnostik verbessern und letztlich bestmögliche, individuell auf die Patienten abgestimmte Behandlungen ermöglichen. Basierend auf einer KI-gestützten Plattform, zentralen Standards und einem offenen Marktplatz soll „ein vernetztes Ökosystem zur wissensgenerierenden Versorgung" geschaffen werden. Dafür will das Land zunächst 15 Millionen Euro investieren.

Die Plattform ist konzipiert als sichere und datenschutzkonforme Entwicklungs- und Betriebsumgebung mit Basis- und Fachdiensten –mit standardisierten Schnittstellen, über die Bestandssysteme und weitere Dienste angebunden werden können. Über einen Multi-Cloud-Ansatz sollen zudem souveräne Cloudstrukturen eingebunden werden. Mit der Einbindung von Unternehmen wird ein wettbewerbsorientierter Ansatz verfolgt. Ziel ist ein „digitales Ökosystem für die Gesundheitsinfrastruktur [...], bei dem im Wettbewerb die innovativsten und wirtschaftlichsten Lösungen entwickelt werden können“.

„Mit unserem standardisierten Plattform-Ansatz schaffen wir eine starke öffentlich-rechtliche Governance bei gleichzeitiger marktorientierter Einbindung von Tech-Unternehmen, Startups und IT-Dienstleistern“, so GovTech-Vorstand Ammar Alkassar.

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