Software-Umstellung in Kliniken
Großprojekt IS-H

Von Susanne Ehneß 5 min Lesedauer

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Das Verwaltungssystem SAP IS-H wird nicht weiterentwickelt, bis spätestens 2030 müssen Kliniken und Krankenhäuser ihre Systeme umstellen. Ein Mammutprojekt, das weit über eine reine Software-Migration hinausgeht.

Christian Albrecht, Mitgründer von Avelios Medical.(Bild:  Avelios Medical)
Christian Albrecht, Mitgründer von Avelios Medical.
(Bild: Avelios Medical)

Das Thema IS-H (Industry Solution Healthcare) stellt Kliniken und Krankenhäuser seit geraumer Zeit vor große Herausforderungen. Die Administrations- und Abrechnungssoftware von SAP wird nicht weiterentwickelt und mittelfristig abgesetzt. Der reguläre Support endet bereits 2027, die verlängerte, teurere Wartung ist bis 2030 möglich. Hintergrund: Das Modul IS-H basiert auf dem ERP-System SAP ECC, das in SAP S/4 HANA überführt wird – ohne eine technisch komplexe Anpassung von IS-H.

Für die Krankenhäuser heißt das: Sie haben noch maximal vier Jahre Zeit, sich für einen IS-H-Nachfolger zu entscheiden und zu migrieren. Zudem müssen sich die Häuser strategisch positionieren: Soll tatsächlich „nur“ auf ein neues administratives Modul geswitcht werden – oder soll es doch eher gleich ein komplett neues Krankenhausinformationssystem (KIS) werden?

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