Innovationskurs mit Praxisbezug HPI-Studierende entwickeln digitale Lösungsideen für Vivantes-Kliniken

Von Nicola Hauptmann 2 min Lesedauer

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Frische Impulse – und vielleicht auch künftige Unterstützung? Das Hasso-Plattner-Institut und die Vivantes Kliniken bieten Studierenden, die anwendungsfähige Innovationen entwickeln wollen, einen speziellen Kurs mit Einblicken in die realen Klinikabläufe.

Im Rahmen des Kurses „Digital Health Spark“ begleiten die Studierenden das Klinikpersonal in verschiedenen Fachabteilungen, um zunächst einen genauen Einblick in die Abläufe und Herausforderungen zu gewinnen.  (© HPI/Nicole Krüger)
Im Rahmen des Kurses „Digital Health Spark“ begleiten die Studierenden das Klinikpersonal in verschiedenen Fachabteilungen, um zunächst einen genauen Einblick in die Abläufe und Herausforderungen zu gewinnen.
(© HPI/Nicole Krüger)

Innovation braucht Zeit, harte Arbeit und multidisziplinäre Teams, aber es ist keine Magie, sondern ein Prozess, der gelernt, geübt und perfektioniert werden kann – auf dieser Überzeugung gründet der Stanford Biodesign Process. Inspiriert von diesem Ansatz zur Innovationsentwicklung hat das Hasso-Plattner-Institut (HPI) jetzt den Kurs „Digital Health Spark – Igniting Need-Driven Innovation in Healthcare“ ins Leben gerufen. Das Angebot richtet sich an Studierende, Promovierende und Postdocs verschiedener Fachrichtungen wie Informatik, Wirtschaft oder Gesundheitswissenschaften, die sich für die Digitalisierung im Gesundheitswesen begeistern.

Der Kurs umfasst zwei Wochen: In der ersten Woche hospitieren die Teilnehmenden in zwei Fachabteilungen, sie begleiten das Klinikpersonal, lernen Krankheitsbilder kennen und können durch Beobachten ein Verständnis für die alltäglichen Abläufe und Herausforderungen oder Schmerzpunkte entwickeln. Nach Möglichkeit sollen sie auch kurze Gespräche mit den Mitarbeitenden führen können, um Fragen zu stellen. Daran schließt sich die zweite Phase an: die Erarbeitung digitaler Lösungsideen. In der zweiten Woche haben die Studierenden an zwei halben Tagen erneut die Gelegenheit, in der Klinik nachzufragen und weitere Informationen einzuholen, um ihre Ideen zu validieren – bevor sie dann abschließend ihre Lösungsideen vor Vertreterinnen und Vertretern der Vivantes-Kliniken präsentieren.

„Am HPI im Digital Health Bereich ist es uns sehr wichtig, dass unsere Forschung und Innovation nah am Menschen stattfindet“, betont Prof. Ariel Stern, Fachgebietsleiterin „Digital Health, Economics & Policy“ am Hasso-Plattner-Institut. Nur so könne man sicherstellen, dass die Arbeit echten Mehrwert habe.

„Innovation ist kein Selbstzweck“, unterstreicht auch Dr. Johannes Danckert, Vorsitzender der Vivantes Geschäftsführung. Sie müsse vielmehr den Klinikalltag verbessern und Bedürfnisse von Beschäftigten sowie Patientinnen und Patienten ernstnehmen. „Daher stellt unser gemeinsames Projekt Digital Health Spark eine Win-Win-Situation her: Vivantes erhält frische Impulse und die Studierenden gewinnen wertvolle Einblicke in die Praxis“, so Danckert.

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