Identity- und Access-Management (IAM)

IAM im Klinikumfeld: Vorteile für Personal und Patienten

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Welche Tipps haben Sie für kleinere und finanzschwächere Krankenhäuser, die in mehr Sicherheit investieren wollen?

Buck: Zunächst sollte eine umfassende Risikobewertung durchgeführt werden, um die wichtigsten Schwachstellen und Risiken zu ermitteln. Auf der Grundlage dieser Bewertung können dann die begrenzten Ressourcen auf die Bereiche mit dem höchsten Risiko konzentriert werden. Darüber hinaus sollten klare Sicherheitsrichtlinien und -verfahren für das Personal entwickelt und kommuniziert werden. Das Klinikpersonal sollte geschult werden, um das Bewusstsein für IT-Sicherheitsrisiken zu schärfen und ein sicherheitsbewusstes Verhalten zu fördern, wie z.B. starke Passwörter, sicheres Surfen im Internet und Vermeidung von Phishing-Angriffen. Externe Unternehmen, die auf IT-Sicherheit im Gesundheitswesen spezialisiert sind, können bei der Entwicklung einer Sicherheitsstrategie und der Implementierung geeigneter Lösungen, die auf die spezifischen Bedürfnisse und finanziellen Möglichkeiten eines Krankenhauses zugeschnitten sind, unterstützen.

Ärzte und Patienten können mit IAM sicher auf Fernbehandlungsoptionen, Echtzeitkommunikation und andere digitale Gesundheitsdienste zugreifen

Welchen Einfluss hat das Thema IAM auf die Digitalisierung im Gesundheitswesen?

Buck: Die Digitalisierung im Gesundheitswesen umfasst die Nutzung elektronischer Patientenakten, medizinischer Systeme und anderer digitaler Ressourcen. IAM ermöglicht die Kontrolle und Verwaltung des Zugriffs auf diese Ressourcen. Durch die Implementierung von IAM-Lösungen können Krankenhäuser sicherstellen, dass nur autorisierte Benutzer auf sensible Patientendaten zugreifen können. Dies trägt dazu bei, Datenschutzverletzungen und den Missbrauch von Patientendaten zu verhindern.


IAM ermöglicht zudem die nahtlose Integration verschiedener IT-Systeme im Gesundheitswesen. Durch die Verwaltung von Benutzeridentitäten und Zugriffsrechten über verschiedene Plattformen hinweg können Krankenhäuser sicherstellen, dass Benutzer effizient und sicher auf Informationen und Anwendungen zugreifen können.
Darüber hinaus unterstützt IAM Telemedizin-Plattformen und mobile Anwendungen durch eine sichere Authentifizierung und Autorisierung der Benutzer. Ärzte und Patienten können mit IAM sicher auf Fernbehandlungsoptionen, Echtzeitkommunikation und andere digitale Gesundheitsdienste zugreifen. Um die Digitalisierung im Gesundheitswesen effektiv umzusetzen, ist ein robustes IAM-Framework unerlässlich, um Sicherheit, Datenschutz und einen reibungslosen Informationsaustausch zu gewährleisten. Durch IAM-Lösungen können die Vorteile der Digitalisierung maximiert und gleichzeitig die Integrität und Vertraulichkeit von Patientendaten geschützt werden.

Zur Person

Ingo Buck ist Geschäftsführer der Imprivata OGiTiX GmbH. Er versteht sich als Impulsgeber in der Produktentwicklung, Moderator für seine Kunden und begeisterter IAM-Evangelist.

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