Digitaler Gesundheitspreis 2024 Jetzt für den „Digitalen Gesundheitspreis“ bewerben

Von Susanne Ehneß 2 min Lesedauer

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Bis Ende Februar können sich Gründerinnen und Gründer mit ihren Healthtech-Projekten für den mit insgesamt 60.000 Euro dotierten „Digitalen Gesundheitspreis“ bewerben.

Die Sammlung, Analyse und Interpretation von Gesundheitsdaten hat großes Potenzial. „Big Data“ ist eines der drei Kernthemen des diesjährigen Gesundheitspreises.(©  ipopba - stock.adobe.com)
Die Sammlung, Analyse und Interpretation von Gesundheitsdaten hat großes Potenzial. „Big Data“ ist eines der drei Kernthemen des diesjährigen Gesundheitspreises.
(© ipopba - stock.adobe.com)

Auch in diesem Jahr sucht das Pharma-Unternehmen Novartis nach innovativen Projekten aus dem Gesundheitsbereich. Traditionell werden drei Kernthemen vorgegeben, die besonders aktuell sind. 2024 sind es folgende Themen:

  • Sekundärprävention: Krankheitsrückfälle frühzeitig erkennen und möglichst verhindern, um Patientinnen und Patienten Leid zu ersparen und Kosten im Gesundheitswesen zu senken, ist Aufgabe der Sekundärprävention. Telemedizinische Anwendungen und digitale Tools ergänzen dabei regelmäßige Screening-Programme, die individuelle Überwachung der Patienten sowie gezielte Interventionen, um etwa geschlechtsspezifische Risikofaktoren zu identifizieren und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen oder gar zu stoppen.
  • Digitale Therapiewege: Mit innovativen Technologien und mobilen Anwendungen können Therapien flexibel, personalisiert und standortunabhängig angeboten werden. Als Selbsthilfe-Tools, telemedizinische und virtuelle Behandlungsangebote tragen digitale Therapiewege dazu bei, dass Behandlungen effizienter und die Arzt-Patient-Interaktion unkomplizierter werden und der Erfolg einer Therapie besser zu kontrollieren ist. Sie bieten damit eine breitere Palette von Behandlungsoptionen und sind ein wichtiger Baustein für eine optimierte Patientenversorgung.
  • Fortschritt durch Daten: Daten bilden das Nervensystem unseres Gesundheitssystems – und ihre zielgerichtete Nutzung kann Leben retten. Ob in der Forschung, einer optimierten Regelversorgung oder zur Senkung von Kosten – die Sammlung, Analyse und Interpretation von Gesundheitsdaten hat großes Potenzial. Damit geht jedoch auch eine hohe Verantwortung im Hinblick auf die Datensicherheit einher. Ist diese sichergestellt, ist „Big Data“ der Motor für Effizienz, Genauigkeit und letztlich eine verbesserte Patientenerfahrung in unserem digitalen Gesundheitswesen.

Zusätzlich gibt es wieder einen Sonderpreis, der in diesem Jahr unter dem Motto „Zugang für alle und überall“ steht. Die Barmer hat hierfür die Schirmherrschaft übernommen. Für den Gesundheitspreis sind digitale Lösungen gesucht, die Hürden abbauen sowie Informations- und Versorgungsdefizite ausgleichen können. Ein gleichberechtigter Zugang zu Gesundheitsleistungen soll hier das Ziel sein.

Ablauf

Aus allen bis 29. Februar 2024 eingereichten Bewerbungen wählt ein zehnköpfiges Experten-Gremium zunächst fünf Projekte für die Shortlist aus. Die Auszeichnung der Gewinner erfolgt am Tag der Preisverleihung am 6. Juni 2024 in Berlin.

Der Digitale Gesundheitspreis ist mit insgesamt 60.000 Euro dotiert. Davon erhalten der Erstplatzierte 25.000 Euro und der Zweitplatzierte 15.000 Euro. Weitere 10.000 Euro gehen jeweils an das drittplatzierte Projekt (Publikumspreis) und die Gewinner des Sonderpreises.

Weitere Infos zum Gesundheitspreis

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