MIGRA-MD
Neues Projekt zur Migränetherapie startet

Von Nicola Hauptmann 2 min Lesedauer

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Das Innovationsfonds-Projekt MIGRA-MD unter Konsortialführung des Klinikums der LMU verfolgt einen neuen Ansatz zur strukturierten fachärztlichen Migräneversorgung, der digitale Tools und multimodale Angebote einbindet. Seit März läuft die Patientenrekrutierung.

Das Projekt MIGRA-MD fördert die aktive Mitarbeit der Patienten und vermittelt auch Strategien zur nicht medikamentösen Behandlung.(Bild: ©  Hryhor Denys - stock.adobe.com / KI-generiert)
Das Projekt MIGRA-MD fördert die aktive Mitarbeit der Patienten und vermittelt auch Strategien zur nicht medikamentösen Behandlung.
(Bild: © Hryhor Denys - stock.adobe.com / KI-generiert)

Migräne schränkt die Lebensqualität deutlich ein, betroffen sind rund 10 Prozent der Bevölkerung. Trotz neuer Medikamente und Erkenntnisse erhalten viele von ihnen noch keine leitliniengerechte und individuell abgestimmte Therapie. Hier setzt das Innovationsfondsprojekt „MIGRA-MD – Strukturierte fachärztliche Migräneversorgung – multimodal und digital“ an: Es verknüpft fachärztliche Behandlung mit digitalen Tools und Lernmodulen und fördert die aktive Mitarbeit der Patientinnen und Patienten.

Die Projektpartner

Unter der Konsortialführung des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München beteiligen sich als Konsortialpartner die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V. (DMKG), das Institut für Community Medicine der Universitätsmedizin Greifswald, das Institut für Informationssysteme der Hochschule Hof, die smartlytic GmbH, die Universitätsmedizin Rostock, der Berufsverband Deutscher Neurologen e.V., das Koordinierungszentrum für klinische Studien der Technischen Universität Dresden sowie die BARMER und die AOK Bayern. Kooperationspartner ist die MigräneLiga e.V. Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) fördert das bundesweite Projekt mit über fünf Millionen Euro von Juni 2025 bis Mai 2029.

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