Compliance KI-Plattform reduziert Dokumentationsaufwand in der Medizintechnik

Quelle: Pressemitteilung Rematiq 2 min Lesedauer

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Das Berliner Start-up Rematiq hat eine KI-Plattform entwickelt, die den Dokumentationsaufwand in der Medizintechnik drastisch reduzieren soll. Mit einer kürzlich gesicherten Finanzierung von 5,4 Millionen Euro will das Unternehmen die eigenen KI-Lösungen skalieren.

Das Rematiq-Gründerteam: Florian Scherer (CTO) und David Boutellier (CEO). (v. l.)(©  Viktor Strasse)
Das Rematiq-Gründerteam: Florian Scherer (CTO) und David Boutellier (CEO). (v. l.)
(© Viktor Strasse)

Regulatorische Anforderungen gehören zu den größten Herausforderungen der Medizintechnik: Geschätzt 40 Prozent und mehr der Zeit von F&E-Teams fließen in manuelle regulatorische Arbeit – Zeit, die für Innovationen fehlt. Rematiqs KI-gestützte Plattform analysiert global regulatorische Dokumente und stellt Anforderungen in Echtzeit bereit. Diese werden direkt in Entwicklungs- und Qualitätsprozesse integriert, wodurch der Dokumentationsaufwand um bis zu 90 Prozent reduziert werden kann und auch das Risiko von Non-Compliances signifikant zurückgehen können.

Ziel von Rematiq ist es, lebensrettende Innovationen schneller und sicherer auf den Markt zu bringen. Dafür arbeitet das Berliner Start-up mit weltweit führenden Medizintechnik-Unternehmen zusammen. „Die Menge und Komplexität internationaler Regulierungen wächst und wächst. Wir spüren dies im Alltag stark, sowohl in der Entwicklung als auch in der klinischen Bewertung, der Zulassung und der Marktbeobachtung. Ein KI-basierter Ansatz für das regulatorische Anforderungsmanagement – wie der von Rematiq – setzt genau dort an, wo der Hebel am größten ist”, sagt Mandy Blocher, Head of PLM Digitalization & Regulatory Intelligence bei der B. Braun Gruppe.

Finanzierung zur Skalierung und technologischen Weiterentwicklung

Rematiq hat in einer Seed-Finanzierungsrunde nun 5,4 Millionen Euro eingesammelt. Die Runde wird angeführt von Project A Ventures mit Beteiligung von Amino Collective und Helloworld sowie durch renommierte Business Angels wie SaaS-Gründer Boris Lokschin (Spryker Systems) und Branchenveteran Timo Fleßner ergänzt. Das neue Kapital will Rematiq v. a. in seine KI-Technologie investieren, das Entwicklerteam stark ausbauen und die internationale Expansion in Europa und den USA vorantreiben.

„Regulatorische Anforderungen sollten Innovation nicht bremsen, sondern beschleunigen. Mit Rematiq machen wir Compliance von einer Hürde zu einem Wettbewerbsvorteil. Unser Ziel: lebensrettende Medizintechnik – vom Pflaster bis zum CT-Scan – schneller zu Patienten bringen. Wir sind unseren Investoren dankbar, dass sie an diese Vision glauben und uns dabei unterstützen, die Branche nachhaltig zu verändern“, sagt David Boutellier, Co-Founder & CEO von Rematiq.

Anton Waitz, General Partner bei Project A, ergänzt: „Rematiq trifft genau den Nerv der Branche. Während regulatorische Hürden viele Unternehmen ausbremsen, bietet Rematiq eine Lösung, die Effizienz drastisch steigert, ohne Kompromisse bei Qualität und Sicherheit einzugehen. Das Team hat uns mit seiner tiefen Branchenkenntnis und Technologievision überzeugt – wir freuen uns sehr, sie auf dieser Reise zu begleiten.“

Dieser Artikel erschien ursprünglich bei unserer Schwesterpublikation Devicemed.

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