Qualitätsmessung Statista etabliert Healthcare-Unit

Von Stephan Augsten 1 min Lesedauer

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Mit einer neuen Healthcare-Geschäftseinheit will Statista die Qualitätsbewertung von Gesundheitseinrichtungen transparenter machen. Neben bekannten Rankings bietet die Unit auch Benchmarking-Projekte für Kliniken und medizinische Einrichtungen an.

Statista Healthcare soll für mehr Transparenz und Datenaustausch im Gesundheitsbereich sorgen.(Bild:  phasin - stock.adobe.com)
Statista Healthcare soll für mehr Transparenz und Datenaustausch im Gesundheitsbereich sorgen.
(Bild: phasin - stock.adobe.com)

Das Hamburger Unternehmen Statista hat einen Geschäftsbereich eingerichtet, der sich auf Datenanalyse und Qualitätsbewertung im Gesundheitswesen konzentriert. Statista Healthcare baut auf der bisherigen Tätigkeit des Unternehmens in diesem Sektor auf und adressiert Krankenhäuser, Kliniken und medizinische Einrichtungen.

Die neue Abteilung verfolgt mehrere Ansätze: Neben den bereits etablierten Rankings wie dem mit Newsweek erstellten „World's Best Hospital“-Ranking umfasst das Angebot fortan auch individuelle Dienstleistungen für Gesundheitseinrichtungen. Zentrales Element ist das sogenannte „Custom Quality Development Program“. Man wolle dazu beitragen, dazu beitragen, internationale Qualitätsvergleiche und Transparenz im Gesundheitswesen zu vertiefen und den Austausch zwischen Akteuren weltweit zu fördern, betont Matthias Hirsch, Vice President von Statista Healthcare: „Durch datenbasierte Vergleichsformate, individuelle Benchmarking-Projekte und thematische Analysen, entsteht schrittweise ein Umfeld, das Einrichtungen dabei unterstützen wird, voneinander zu lernen und Qualitätsentwicklung sowie datenbasierte Transformation gezielt voranzutreiben.“

Die Unit hat sogleich auch Kooperationen mit zwei Organisationen vereinbart. Zum einen arbeitet Statista Healthcare mit „Future of Health“ (FOH) zusammen, einer Gemeinschaft von Gesundheitsexperten. Hier entwickelt das Unternehmen Strategien zur Messung von Innovation im Gesundheitswesen. Eine weitere strategische Zusammenarbeit besteht mit dem „International Consortium for Health Outcomes Measurement“ (ICHOM). Die Organisationen fördern gemeinsam die Nutzung standardisierter Ergebnismessungen in 42 Ländern.

Als Datengrundlage der Analysen dienen öffentlich zugängliche Informationen, Umfragen und Experteneinschätzungen. Statista-CEO Marc Berg betont: „Der neue Geschäftsbereich [...] trägt mit seiner analytischen Präzision und Expertise im Gesundheitswesen zu Statistas übergreifender Mission bei – fundierte und entscheidungsfähige Daten zu liefern. In diesem Fall für eine der komplexesten und wichtigsten Branchen der Welt.“ Vollmundig kündigt Berg an: „Das ist erst der Anfang unserer Aktivitäten im Gesundheitssektor.“

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