2. Bayerischer E-Health-Kongress

„Vom Reden zum Machen“: Holetschek fordert mehr Mut zum Handeln

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An etlichen Messeständen konnten sich die anwesenden Fachbesucherinnen und Fachebsucher über die Förderprojekte des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege informieren.

Ein besonderes Schlaglicht wurde auf die drei sogenannten „Leuchtturm-Projekte“ digiOnko, Dein Haus 4.0 und TeleCovid geworfen.

Bayerischer E-Health-Kongress 2023
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Das digiOnko Team rund um Dr. Hanna Hübner und Professor Dr. Peter Fasching war mit einem mobilen Labor, in dem zukünftig verschiedene Parameter, wie etwa die Atemluft oder der Speichel von Frauen zur Brustkrebsprävention ausgewertet werden sollen, vor dem Kongressgebäude vertreten. Auf der Main-Stage stellte das digiOnko Team überdies einen Koffer vor, der mit modernster Medizintechnik bestückt ist und Brustkrebspatientinnen während und nach einer Chemotherapie die Wege ins Krankenhaus ersparen kann. Eine Patientin führte live auf der Bühne die Verwendung des Koffers vor und betonte, dass sie sich bereits während der schwersten Phase ihrer Therapie eine solche Möglichkeit gewünscht hätte und dass sie froh sei, dass künftige Patientinnen dadurch eine Erleichterung während ihrer Behandlung erfahren werden.

Das Projekt Dein Haus 4.0 hingegegen beschäftigt sich mit dem bedarfsgerechten und digital vernetzten Wohnen der Zukunft. Die beiden Professoren Dr. Christa Mohr und Dr. Karsten Weber präsentierten dem Bayerischen Gesundheitsminister Holetschek einen Assistenzroboter, der dazu in der Lage ist, älteren oder gebrechlichen Personen im häuslichen Umfeld auf Tritt und Schritt zu folgen und weitreichende Unterstützungsmöglichkeiten – insbesondere im digitalen Raum – zu bieten. So kann beispielsweise im Rahmen der Nachkontrolle ein Arztgespräch via Zoom direkt über das Interface des Roboters initiiert werden.

Medizinische Devices finden insbesondere auch bei der Projekt-Studie „TeleCovid“ Anwendung. Das eingesetzte Device, welches laut Moderator Richard Gutjahr wie ein „aufgemotzter Apple Airpod“ aussieht, ist dazu in der Lage, Gesundheitsdaten – wie etwa die Blutsauerstoffsättigung oder die Herzfrequenz – telemedizinisch an die entsprechenden Mediziner weiterzuleiten und so ein 24/7 Monitoring zu ermöglichen. Gerade in Hinblick auf die hohen Fallzahlen im Falle einer Pandemie sei das eine enorme Entlastung für das Gesundheitswesen, so Dr. Franziska Hahn.

Auf der nächsten Seite: Das Projekt digiBRAVE.

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