Gesundheitseinrichtungen

Von cloudbasierten Zugangssystemen profitieren

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Flexibilität und Sicherheit dank cloudbasierter Zugangskontrolle

Der Anteil cloudbasierter Systeme im Bereich der physischen Zugangskontrolle nimmt immer mehr zu. Die cloudbasierten Zugangskontrollsysteme werden online remote verwaltet und gehostet und nicht lokal in den Räumlichkeiten einer Organisation. Typischerweise wird dabei eine App verwendet, die für bestimmte Personen und Zeiten den Zutritt zu Räumlichkeiten und Einrichtungen benutzerdefiniert autorisiert. Unternehmen, aber auch Mitarbeitende profitieren von den zahlreichen Vorteilen, die cloudbasierte Zugangssysteme mit sich bringen – zum Beispiel betriebliche Verbesserungen, höhere Sicherheit sowie vermehrte Flexibilität und Skalierbarkeit bei der zentralisierten Verwaltung des Zutritts an mehreren unterschiedlichen Standorten.

Mehrere Standorte und Einrichtungen im Blick behalten

Die cloudbasierte Zugangskontrolle gibt den Anbietern von Gesundheitsdienstleistungen die Möglichkeit, mehrere Standorte oder unterschiedliche Abteilungen über eine einzige Weboberfläche zu verwalten, das interne sowie externe Vertrauen in ihre Zugangsüberwachung zu steigern und Daten abteilungsübergreifend auszutauschen. Durch die Verbindung mit ihren unternehmenseigenen IAM-Systemen (Identity Access Management) verknüpfen Gesundheitsdienstleister ihre wachsenden physischen und digitalen Zugangsumgebungen, um einen integrierten Überblick über alle Zutrittspunkte ihrer Einrichtung zu erhalten.

Die digitalen Zutrittslösungen ermöglichen es Gesundheitsdienstleistern auch, einen Zeitplan für das automatische Entsperren und Verriegeln von Türen festzulegen sowie Compliance-Anforderungen zu erfüllen und Audits einfacher durchzuführen und zu bestehen. Zudem eliminieren die digitalen Systeme, den Zeit- und Kostenaufwand für das Beschaffen von neuen Schlüsseln und den Einbau neuer Schließanlagen, wenn jemand einen Schlüssel verlegt hat, und vieles mehr.

Anforderungen an die Zugangskontrolle im Gesundheitsbereich

Die einzelnen Abteilungen und Bereiche einer Gesundheitseinrichtung haben individuelle Anforderungen an die Lösungen für die Zugangskontrolle und an die Sicherheitstechnik. OP-Säle, Labore oder Medikamentenräume sind nur mit den entsprechenden Zutrittsrechten für einen eng beschränkten Personenkreis verfügbar. Damit werden der Zugang zu diesen sensiblen Bereichen geregelt, der Einbruchschutz gewährleistet und eventueller Missbrauch durch unbefugte Personen verhindert, was von entscheidender Bedeutung für die Sicherheit der Mitarbeitenden und Patienten ist.

In den Krankenzimmern und in den öffentlichen Bereichen, wie Lobby oder Kantine, gelten wiederum andere Zugangsbeschränkungen. Die Überwachung von Besucherströmen ist dabei besonders wichtig. Auf den Stationen muss darüber hinaus die Absicherung des Patienteneigentums beziehungsweise der Schränke und Spinde gewährleistet sein. Außerdem müssen die spezifischen Hygiene und Infektions-Regeln für bestimmte Bereiche berücksichtigt werden, vor allem bei Quarantänestationen.

In Einrichtungen wie Senioren- und Pflegeheimen oder psychiatrischen Stationen, wo beispielsweise Patienten mit Demenz oder psychischen Störungen und Beeinträchtigungen versorgt werden, hat die Patientenüberwachung oberste Priorität, um der Aufsichts- und Fürsorgepflicht zu erfüllen. Die zuständigen Heim- oder Krankenhausmitarbeiter müssen zu jeder Zeit in der Lage sein, die Patienten innerhalb bestimmter Gebäude oder in definierten Außenbereichen zu lokalisieren, um gefährliche Situationen zu vermeiden und die Sicherheit der Betroffenen zu garantieren.

Fazit

Ein cloudbasiertes, zentralisiertes System für die Zugangskontrolle erleichtert den Arbeitsalltag im Krankenhaus durch die Optimierung der Zutritts- und Arbeitsprozesse und die Entlastung von finanziellen und personellen Ressourcen. Auf diese Weise wird ein hohes Maß an Sicherheit und Geborgenheit für Mitarbeitende und Patienten gewährleistet. Sicher ist dieser Aspekt nur einer von vielen, die beim geplanten Umbau des Gesundheitswesens bedacht werden müssen, aber kein unwesentlicher. Ein verbesserter Schutz und eine optimierte Effektivität sowie finanzielle Einsparungspotenziale ermöglichen es Krankenhäusern, sich besser auf kommende Veränderungen und Anforderungen einzustellen und tragen dazu bei, ihr zukünftiges Fortbestehen sicherzustellen.

Ingo Meijer
ist Vice President of EMEA bei Brivo.

Bildquelle: Brivo

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