Spectaris-Jahrbuch 2026 Wie KI und Robotik die deutsche Medizintechnik neu erfinden

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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KI, Robotik, MDR und die PFAS-Bedrohung – das sind die Hauptthemen des aktuellen Spectaris-Jahrbuchs 2026, das der Verband zur Medica 2025 präsentiert.

Im aktuellen Spectaris-Jahrbuch finden Leser u. a. Marktberichte zu Medtech-Märkten, etwa in China oder den USA.(Bild:  Spectaris)
Im aktuellen Spectaris-Jahrbuch finden Leser u. a. Marktberichte zu Medtech-Märkten, etwa in China oder den USA.
(Bild: Spectaris)

Anlässlich der Medica 2025 veröffentlicht der Industrieverband Spectaris die 18. Ausgabe seines Jahrbuchs „Die deutsche Medizintechnik-Industrie“. Das Jahrbuch, das seit der Erstausgabe 2008 zum Standardwerk der deutschen Medizintechnikbranche avanciert ist, beschäftigt sich mit den zentralen Herausforderungen und Zukunftsthemen, die den Innovationsstandort Deutschland prägen.

KI und Robotik: Innovationstreiber für die Versorgung der Zukunft

Die Digitalisierung ist der entscheidende Motor für eine moderne Gesundheitsversorgung. Das Jahrbuch beleuchtet intensiv den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) und Robotik, die den Weg für eine individuellere Behandlung von Patientinnen und Patienten ebnen. KI spielt eine bedeutende Rolle in der personalisierten Medizin und der automatisierten Diagnostik. Im Fokus stehen Fortschritte beim Telemonitoring sowie die zögerliche Implementierung von KI in die Medizintechnik. Ein zentraler Aspekt bleibt die korrekte Umsetzung des AI Act als Rechtsrahmen.

Regulatorischer Gegenwind: MDR und die PFAS-Bedrohung

Trotz der starken Innovationskraft sieht sich die deutsche Medizintechnik einer massiven regulatorischen Belastung gegenüber. Die EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) stellt weiterhin die größte bürokratische Hürde dar und bedroht die Innovationsfähigkeit der Branche und die Produktverfügbarkeit. Nicht zuletzt deshalb ist ihr ein eigener Beitrag gewidmet. Zusätzlich droht eine existenzielle Gefahr durch die geplante Stoffregulierung, insbesondere die Regulierung von PFAS, die als essenzielle Hochleistungsmaterialien für viele Medizinprodukte unabdingbar sind.

Weltmärkte und Standort: Exportstärke trifft auf Reformbedarf

Die deutsche Medizintechnik-Industrie beweist ihre globale Bedeutung durch eine hohe Exportquote von über 68 Prozent. Das Jahrbuch analysiert die Notwendigkeit der Diversifizierung der Exportmärkte – beispielsweise in aufstrebende Regionen wie Afrika – und die Bedeutung tragfähiger Freihandelsabkommen als Schutz vor protektionistischen Tendenzen. Im Inland liegt der Fokus auf der Standortpolitik. Hierzu gehört die dringende Forderung nach einer mutigen Reform des deutschen Gesundheitssystems, um eine moderne und qualitätsgesicherte Versorgung und die Finanzierung von Innovationen sicherzustellen. Auch die Relevanz von ESG-Kriterien in der grünen Beschaffung im Gesundheitswesen wird hervorgehoben.

Die aktuelle Branchenpublikation beschäftigt sich zudem mit weiteren Schwerpunktthemen aus den letzten zwölf Monaten. Dazu gehören Marktberichte zu Medtech-Märkten, etwa in China oder den USA. Des Weiteren finden sich Beiträge darin zur politischen Arbeit von Spectaris und zu spannenden und aktuellen Forschungsprojekten. Das rund 136 Seiten umfassende Spectaris-Jahrbuch „Die deutsche Medizintechnik-Industrie“ wird zur Medica 2025 veröffentlicht und kann dann über die Spectaris-Website heruntergeladen werden.

Dieser Artikel erschien ursprünglich bei unserer Schwesterpublikation Devicemed.

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